Seit 1998 ist der Gürtel Nightwalk Ende August ein fixes Veranstaltungshighlight in Wien, mit Konzerten in den Lokalen zwischen Alser- und Thaliastraße.
Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbunden Maßnahmen ist die Durchführung des Gürtel Nightwalk in der Form, wie wir es in den letzten zwei Jahrzehnten gewohnt waren, im Jahr 2020 nicht möglich. Der Gürtel Nightwalk findet daher heuer nicht statt. Stattdessen gibt es die GÜRTEL NIGHTWEEK – vom 11.bis 19. September 2020 bieten die zahlreichen Lokale am Lerchenfelder und Hernalser Gürtel ein umfangreiches Kulturprogramm mit dem Fokus auf Livemusik. Was auf Wiens wohl wichtigster populärkultureller Club- und Ausgehmeile das ganze Jahr über passiert, wird jetzt im Einklang mit den geltenden Regelungen an diesen neun Tagen mit einer noch umfangreicheren Vielfalt (allerdings auch mit notwendigen Einschränkungen bei den Besucherzahlen) umgesetzt. Über all dem hängt jedoch eine Ungewissheit… Anfang September ist normalerweise der Zeitpunkt, zu dem in den Clubs und Live-Lokalen die Herbstsaison durchstartet Heuer ist allerdings vieles ungewiss… nur eines ist sicher: Diese Saison wird anders sein als in den vergangenen Jahren, und nur mit Vernunft, Disziplin und einer gewisssen Vorsicht und Rücksichtnahme – sowohl seitens der Lokale als auch seitens der Gäste – wird es überhaupt möglich sein, in den nächsten Monaten einen zumindest eingeschränkten Kulturbetrieb leben zu können. Programm der GÜRTEL NIGHTWEEK 2020: https://www.facebook.com/events/1615017891999006/ Facebookseite: https://www.facebook.com/GuertelNightweek/
Begegnungszonen dienen der Verkehrsberuhigung und ermöglichen ein gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Die Straßenverkehrsordnung ermöglicht seit 2013 die Schaffung von Begegnungszonen. Voraussetzung für die positive Wirkung von Begegnungszonen sind die Sensibilisierung der verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmerinnen beziehungsweise Verkehrsteilnehmern für die jeweiligen Bedürfnisse und der gegenseitige Respekt.
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für den Fahrzeugverkehr – wie auch Radfahrende – beträgt 20 km/h. Wenn es aus Sicht der Verkehrssicherheit keine Bedenken gibt und es der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs dient, kann die Behörde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit 30 km/h festsetzen. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – wie zum Beispiel Zu-Fuß-Gehende, Radfahrende, Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker – haben aufeinander Rücksicht zu nehmen und dürfen einander gegenseitig nicht mutwillig behindern. An dafür ausgewiesenen Stellen darf gehalten beziehungsweise geparkt werden.
Die umstrittenste Begegnungszone der letzten Jahre war die Mariahilfer Straße. Viel wurde vom Untergang geredet, heut weiß man: ein absolutes Erfolgsprojekt! (Auch bestätigt von damaligen ProjektgegnerInnen!)
Für mich sind die Begegnungszonen, dort wo sie Sinn machen, das typisch sozialdemokratische Verkehrssystem: JedeR gibt auf jedeN Acht, niemand behindert andere und alle kommen bestens voran!
Die Bezirksvorstehung Hernals lädt herzlichst zum „Hernalser Umwelttag 2020“ ein. Neben zahlreichen Infoständen wird es auch ein Kinderprogramm geben und der Beitritt zum Klimabündnis Österreich wird zelebriert.
Der Klimaschutz hat eine ganz besondere Tradition in Hernals. Als zweitgrößter Waldbezirk Wiens, arbeiten wir stetig daran unsere Luft- und Lebensqualität zu verbessern. Alleine in den letzten fünf Jahren haben wir 677 neue Bäume gepflanzt und zahlreiche andere Begrünungsmaßnahmen gesetzt. Wir sind noch lange nicht fertig!
Wir werden auf Sicherheitsabstände achten und Desinfektionsmittel anbieten. Die Organisationen, die mit Kindern arbeiten, werden einen Mund- und Nasenschutz oder ein Gesichtsschild tragen und die Kinder auffordern die Hände zu desinfizieren und einen Sicherheitsabstand zu wahren.
Was Nachhaltigkeit bedeutet und worauf speziell geachtet werden muss um den eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, erklären euch unsere großartigen Partnerorganisationen vor Ort.
Das Gute vorweg: Corona negativ! Ich musste letztens kurzfristig im Spital behandelt werden und kann nur festhalten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich leisten hervorragende Arbeit. Zu jeder Zeit freundlich, verständnisvoll und kompetent und um eine Lösung bemüht. Alles wird versucht um Kranken zu helfen. Und dann waren auch noch einige Besoffene da, die vom Personal fachlich und menschlich betreut wurden. Es war so beeindruckend! Ich weiß, auch ich habe das nicht immer so wahrgenommen, ich denke aber, da hat sich in der letzten Zeit sehr viel getan!
Ich bin glücklich in Wien zu leben und diese einzigartige Gesundheitsversorgung genießen zu dürfen. Und 1,3 Milliarden Euro für ein Krankenhaus, in dem die Wienerinnen und Wiener behandelt werden ist mir weitaus lieber als die gleiche Summe in Waffen oder privaten Konzernschatullen! Gerade in der Corona-Zeit haben wir gesehen, wie wichtig es war, so ein tolles Gesundheitssystem zu haben!
Herzlichen Dank an meine Bezirksratskollegin Dr.in Aglaia Kotal, neben der Hernalser Biosphärenparkbotschafterin ist sie auch in der Notaufnahme des Krankenhaus Ottakring tätig! Und wenn dann noch Genesungswünsche des Wiener Bürgermeisters mit einer Leseempfehlung kommen kann nichts mehr schief gehen!
Das sicher schwierigste Stück der Realisierung eines durchgehenden Ost-West-Radweges wurde in diesem Sommer intensiv diskutiert. Es gab mehrere Vorschläge und noch diese Woche, am Freitag 11. September um 18:30 Uhr wird im Dornbacher Pfarrsaal miteinander diskutiert. Und das ist das Wichtigste daran: Immer miteinander im Gespräch zu bleiben! Ich denke auch, dass wir gemeinsam zu einer guten Lösung kommen werden.
Ich selbst präferiere 2 Varianten: Die Führung über den Himmelmutterweg und Zwerngasse. Die 92 Meter Steigung wären akzeptabel und wir kämen gesichert über den großen Bereich der Straßenbahnstation drüber. Noch besser wäre meiner Meinung nach die Führung auf der stadteinwärts liegenden Seite der Vollbadgasse als 2 Richtungs-Radweg von der Alszeile bis zur Dornbacher Straße. Dort kann man gesichert über den Schutzweg übersetzen und die Dornbacher Straße hinaus fahren.
Aber es gibt sicherlich noch weitere Möglichkeiten, jedoch eines ist klar! Es werden keine 80 Bäume dafür gefällt werden!
Ich freue mich über die herausragende Aktion meines Fußballvereins Dynamo Donau!
Als Mitte März 2020 bekannt wurde das ein neuartiges Virus die Welt verändern wird, wurden sehr schnelle Entschlüsse gefasst. Die österreichische Regierung veranlasste einen kompletten Lockdown und somit war nicht nur das Fußballspielen verboten.
Durch die Enge der Großstadt war die Situation in Wien besonders drastisch. Menschen mussten über Wochen zu Hause bleiben um sich nicht der Gefahr einer eventuellen Ansteckung auszusetzen. Aber einige Menschen mussten weiterhin ihrer Arbeit nachgehen um das System am laufen zu halten. Menschen und hier vor allem Frauen, in Berufen die sonst nicht besondere Dankbarkeit erfahren, waren die HeldInnen der Krise.
Als nach ca. 4 Wochen im April 2020 erkennbar war, dass sich diese Situation nicht ändert, wollten wir als Dynamo Donau ein Zeichen setzen und haben uns mit einem „Fetzn“ bedankt „KRANKENSCHWESTER, POSTLERIN UND KASSAFRAU – BEI EUCH BEDANKT SICH DIE BRIGITTENAU“.
Wir haben mit dem Transparent auch eine Erklärung dazu, auf unsere Facebook Seite gepostet, uns ist wichtig zu erwähnen das weder dieses Transparent noch tägliches Klatschen eine gerechte Entlohnung für die außergewöhnliche Leistungen dieser Menschen darstellt.
Wir haben einiges positives Feedback bekommen aber mit dieser Reaktion hatten wir nicht gerechnet: Als Mitte Juni ein eingeschränktes Training wieder möglich war und das Transparent bereits in einem Lager am Fußballplatz verräumt war, erreichte uns eine E-Mail von Frau Dr. Nußbaumer, Kuratorin der Corona Sammlung des Wien Museums. Sie fragte, ob es möglich wäre das Transparent in die Sammlung zu geben. Wir haben natürlich zugesagt und sind stolz, das nun ein Stück unserer Vereinsgeschichte im Wien Museum für sie Ewigkeit erhalten bleibt.
Andreas Zimmerer und Bernd Herger haben sich daraufhin zur Übergabe des Transparentes mit Dr. Nußbaumer im MUSA getroffen, um das Transparent zu übergeben. Es wird nun professionell gereinigt und eingelagert um es für eine eventuelle Ausstellung in der Zukunft bereit zu halten. Frau Dr. Nußbaumer erklärte, dass es noch nicht absehbar ist, wann diese Ausstellung sei, da wir ja noch mitten in der Pandemie sind. Das Transparent wird mit vielen anderen Stücken aufgehoben und konserviert, es sticht jedoch durch seine Kreativität und Aussage von den anderen hervor. Die meisten Stücke sind NMS Masken, auch wir haben eine unserer Masken an die Sammlung geschenkt. Wir haben dann gescherzt „Im Jahr 2120 zur Ausstellung „100 Jahre Corona in Wien“ wird das Transparent dann von der Decke des Wien Museums hängen.
Die gesamte Sammlung wird auch digitalisiert und in einiger Zeit online verfügbar sein.
Wir haben weiters über die Idee und Entstehung des Transparentes gesprochen. Andreas und Bernd haben erklärt, warum wir uns besonders bei den Frauen bedanken wollten, da diese oft die undankbaren Care Arbeiten leisten und nicht nur während der Krise zu wenig Wertschätzung erhalten. Wir haben auch erzählt, dass wir in der Vorbereitung des Transparentes über die Begriffe Kassafrau und vor allem Krankenschwester lange diskutiert haben. Uns ist sehr wohl bewusst, dass Krankenpflegerin der korrekte und wertschätzendere Begriff ist, jedoch sich einfach nicht reimt und wir deshalb die gebräuchliche Bezeichnung gewählt haben. Wir haben berichtet wie wir zuerst unter den Spielerinnen und Spielern gesammelt haben um die Druckkosten zu bezahlen und dann aber sehr glücklich waren, als wir von Herrn Christian Ecker von Martini Druck erfahren haben, dass er über eine solche Aktion begeistert ist und uns das Transparent schenkt. Das bereits gesammelte Geld konnten wir gemeinsam mit dem Spenden im Zuge unserer Masken- Sammlung an die Corona Hilfe der SOS Kinderdörfer überweisen.
Wir sind wirklich stolz mit diesem Transparent und der Botschaft darauf für die Ewigkeit im Wien Museum erhalten zu bleiben, denn wie schon der ehemalige Wiener Bürgermeister Karl Seitz schon (so ähnlich ) meinte „Wenn wir einst nicht mehr sind, wird dieses Transparent für uns sprechen!“
Endlich ist sie da, die lang ersehnte Toilette im Bereich des Elterleinplatzes. Seit vielen Jahren haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, nun konnte es endlich realisiert werden. Somit bekommen die Menschen, die sich am Elterleinplatz aufhalten als auch die BesucherInnen des Parks zwischen Rötzergasse und Pezzlgasse eine Toilette-Möglichkeit. Und was für eines!
Der Park wird ja super genutzt, in Kürze werden auch noch Hochbeete fürs „Garteln ums Eck“ bereitgestellt.
Benannt wurde der Park nach der großen Hernalser Schriftsteller Frederic Morton. Er ist in Hernals aufgewachsen und musste vor dem Krieg vor den Nazis fliehen. Seine Erinnerungen an seine Kindheit zur dunkelsten Zeit Wiens hat er in seinem Werk „Die Ewigkeitsgasse“, beziehend auf die Hernalser Thelemanngasse, verarbeitet. 100.000 Stück davon hat die Stadt Wien mit PartnerInnen gekauft und in der Aktion Eine Stadt. Ein Buch. an die Bevölkerung kostenlos verteilt.
Mit dem heutigen Montag wird die Ganztagsschule in Wien gratis und zwar komplett gratis! Alle 63 Ganztagsschulen in Wien werden komplett kostenfrei, inklusive Verpflegung. Jahr für Jahr sollen zudem zehn neue Standorte dazukommen.
„Wien soll die kinder-und jugendfreundlichste Stadt der Welt werden“, so Bürgermeister Michael Ludwig. Demnächst werde man eine eigene Kinder- und Jugendstrategie vorlegen, die mit rund 22.000 Kindern und Jugendlichen erarbeitet worden sei und die die Schwerpunkte „Umwelt und Natur“ bis hin zu „Chancen und Zukunft“ sowie „Mobilität und Verkehr“ habe.
Eine große finanzielle Entlastung für viele Familien in unserer Stadt und ein konsequenter Weg, der 2010 damit begonnen hat, alle Kindergärten kostenfrei zu machen! Und das alles hilft nicht nur ärmeren Familien sondern ist auch eine vernünftige Förderung für Menschen aller Einkommensschichten. Denn jedes Kind ist gleich viel wert!
Unsere 48er sind ja wienweit bekannt: Unikate auf die man sich jederzeit verlassen kann. Und wie wichtig diese Einrichtung ist, lässt sich gar nicht abschätzen. Nicht nur wird unsere Umwelt von illegalen Müllablagerungen geschützt, es wird auch alles richtig entsorgt oder gar weiter verwendet. Gar nicht zu reden von der Möglichkeit gut erhaltene Sachen abzugeben, die dann kostengünstig zu Gunsten des TierQuarTier Wiens verkauft werden.
Und ich gebe nicht nur was ab, ich hole mir auch was: Zum Beispiel den besten Humus der Stadt. Und eh kloar: kostenlos!!! Und unserer ist überhaupt ein Traum mit seinen Kunstobjekten und dem jährlichem Mistfest.
Wenn ich mich mit FreundInnen in der Welt unterhalte, die glauben ich will sie veräppeln….
Also wenn man an Wien denkt, fällt gleich das Thema Wohnen ein. Die wenigsten wissen zwar wer der erste Wohnbaustadtrat im neuen Wien der 1920er Jahre war, aber jedeR kennt die Errungenschaften. Insgesamt gibt es in Wien 2.200 Gemeindebauten, also Wohnhausanlagen die allen WienerInnen gehören!
Und wir haben auch das Recht darin zu wohnen. Natürlich herrscht ein riesen Griß darum, aber wer eine benötigt bekommt auch eine! Durch die Einführung des Wien-Bonus, wer schon lange hier lebt wird vorgereiht, haben sich die Wartezeiten auch drastisch verkürzt,
Und was gibt es alles für tolle Wohnhausanlagen: Altmannsdorf mit Pool am Dach, das Hundertwasser Haus ist weltberühmt, der Karl-Marx Hof die größte Wohnhausanlage der Welt, alles in bester Qualität und minimaler Verbauung. Gepaart mit extrem niedrigen Mietpreisen, keine Kaution und auch keine MaklerInnengebühren…
Danke an Stadtrat Franz Siegel und allen weiteren verantwortlichen PolitikerInnen bis zu Kathi Gaal für 220.000 Gemeindewohnungen in Wien!