Der „Park der Freiheit“ – ein Projekt von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum

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Im Zuge der Revitalisierung des Vorplatzes der S45/Station Hernals wurde von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien ein Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Bezirksgedenkstätte ausgerichtet, als dessen Sieger das Projekt von Maria Anwander und Ruben Aubrecht gekürt wurde.

Als sichtbares Zeichen der Erinnerung werden die Namen von 1836 Personen mit Bezirksbezug, die im Widerstand gegen ein totalitäres Regime aufgetreten sind, in einer Bezirksgedenkstätte namentlich gewürdigt. Mit der Benennung der neugestalteten und erweiterten Grünfläche in Park der Freiheit setzt die Bezirksvertretung Hernals ergänzend ein überparteiliches Zeichen der Erinnerung.

Basierend auf einem Grundsatzbeschluss, welcher in der Bezirksvertretung Hernals am 15. September 2010 gefasst wurde, und der eine Realisierung einer „Errichtung eines Denkmals / einer Gedenkstätte bzw. Mahnmales bei der S- 45 Station „Hernals“ am Vorplatz beinhaltet, wurde die KÖR Kunst im öffentlichen Raum GmbH ersucht, einen geladenen künstlerischen Wettbewerb zu entwickeln. Vorausgegangen war dieser Entwicklung die Beschäftigung und Erforschung der Hernalser Bezirksgeschichte des Widerstands im Ständestaat und während des Nationalsozialismus. Die unterschiedlichen Module, wie die Sensibilisierung der Anrainer/innen, die Aktivierungsphase der Bevölkerung mit Informationsveranstaltungen wurden sukzessive in enger Kooperation mit relevanten Organisatoren und Entscheidungsträger/innen – Bezirksvorstehung 17 sowie Gebietsbetreuung 17 – entwickelt.

Durch Recherchen im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes konnten bis zum Abschluss der Erhebungen Ende November 2012 etwas mehr als 2.300 Namen von Personen ausfindig gemacht werden, von denen etwa 1.750 mehr oder weniger ausführlich dargestellt wurden. Sie sind Opfer sowie Personen, die in Widerstandsaktivitäten in Hernals involviert waren. Der Begriff „Widerstand“ ist umfassend angelegt. Er bezieht Personen aller politischen Lager sowie weltanschaulichen und volksgruppenmäßigen Bevölkerungsgruppen ein, die in Opposition zum Faschismus standen oder von ihm verfolgt wurden, sowie alle Formen von Widerstandshandlungen. Als solche wurden angesichts des immer totalitärer werdenden NS-Regimes auch Akte von Zivilcourage wie Ungehorsam sowie Solidarität mit Verfolgten und anderen Opfern berücksichtigt. Das beabsichtigte Gedenken ist dadurch lager- und parteienübergreifend und soll den opfervollen Einsatz einer großen Zahl von Frauen und Männern sowie ihrer Angehörigen würdigen.

Ein großes Lob allen voran unserem Peter Ulli Lehner, der mit deinem Buch die Basis für diese Würdigung gelegt hat.


#ludwig2020
#wienissoleiwaund
#wienliebe
#hernalserumweltausschussvorsitzender
#HernalserstvVerkehrskommissionsvorsitzender
#hernoisschofftois
#Bundesbildungsgeschäftsführer
#erwachsenenbildunginwien

Infos: https://www.erinnern.at/bundeslaender/wien/termine/bezirksgedenkstaette-wien-hernals-park-der-freiheit und https://www.koer.or.at/projekte/denkmal-verfolgung-widerstand-und-freiheitskampf-in-hernals-1933-1945/

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