Also bitte: In Wien sichern wir die Lebensqualität der Menschen besonders. Dazu gehört die sogenannten Öffentliche Grundversorgung. Und die endet bei uns nicht in der Wasserversorgung, Wohnbauten und Müllverarbeitung sondern beinhaltet auch ein Weingut! Und was für eines!
Wien ist einmalig – denn die Stadt beherbergt das einzige Weinbaugebiet der Welt, das zur Gänze innerhalb der Grenzen einer Großstadt liegt und dank einzigartiger Wein- und Heurigentradition die Atmosphäre der Stadt mitprägt.
Das Weingut Wien Cobenzl zählt dabei zu den bedeutendsten Wiener Weinbaubetrieben und ist seit über 110 Jahren im Besitz der Stadt Wien. Unter der Leitung von Thomas Podsednik werden von rund 60 Hektar Weingärten in Grinzing, am Nussberg und am Bisamberg herausragende Qualitätsweine gekeltert.
Was man beim Spazieren so alles findet: Ein Marterl und einen Grenzstein.
Ein Markstein auf der Hernalser Wasserleitung von 1732, zwischen Haupt- und Nebenfahrbahn der Hernalser Hauptstraße auf Höhe Orientierungsnummer 169. Der Stein bezeichnet den Beginn der Verrohrung des Wasserleitungskanals. Das Wappenbild zeigt das kaiserliches Wappen und Stadtwappen, darüber Krone. Auf der Vorderseite: „Gemeiner Stadt MarchStain alda sich anfanget der Canal zu dem eingeröreten Stadt Wasser 1732“ Die Rückseite: Inschrift des 20. Jahrhunderts: „Markstein der Hernalser Wasserleitung. Bezeichnet den Beginn der Rohrleitung in die Stadt Wien 1732“
Und ein Marterl, was mir eigentlich noch nie wirklich aufgefallen ist…. Scheinbar gibt es das dort schon länger…
Die Donauinsel ist ein 25 Kilometer freier Strand für die Wienerinnen und Wiener.
Das Donauinselfest auf der Donauinsel in Wien ist ein Freiluft-Musikfestival, das von der SPÖ Wien veranstaltet wird und seit 1984 jährlich gegen Ende Juni (bis 1990: Ende Mai) an einem Wochenende stattfindet. Mit – laut unbestätigten Angaben des Veranstalters – kumuliert knapp drei Millionen Besuchen an drei Tagen wäre es das größte Musikfestival mit freiem Eintritt weltweit.
Initiiert wurde das Event vom Stadtpolitiker Harry Kopietz. Vorläufer war 1983 ein „kulturelles Frühjahresfest“, das auf dem fertiggestellten Bereich um die Floridsdorfer Brücke auf der damals im Endausbau befindlichen Donauinsel stattfand. Die Auftritte von Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek hatten 160.000 Fans statt der erwarteten 15.000 angezogen. Aus dem „Versuchsballon“ wurde im Laufe der Jahre eine dreitägige Veranstaltung auf einem Festgelände, das sich über 4,5 Kilometer von der Reichsbrücke bis zur Nordbrücke erstreckt. Auf rund 27 über das Areal verteilten Bühnen treten Musiker der verschiedensten Musikrichtungen und deutschsprachige Vertreter der Kleinkunst auf, daneben gibt es zahlreiche Leistungsschauen, Imbiss-, Verkaufs- und Informationsstände. Einer der Höhepunkte war das Feuerwerk, welches jeweils am Samstag stattfand und mehr als 20 Minuten dauerte. Seit 2008 wird auf das Feuerwerk verzichtet, da es zu sehr von den zahlreichen Bühnenperformances ablenkte. Sicherheitstechnisch ist dies auch von Vorteil, da die Belastungsspitzen bei der Heimfahrt der Besucher etwas geglättet werden konnten. Neben Ö3 und ORF Wien ist seit 1996 Ö1 mit einem Kulturzelt am Donauinselfest vertreten. Anfang der 2000er Jahre ist FM4 (Mit-)Betreiber einer der Bühnen.
Das 25. Donauinselfest fand wegen der im Juni 2008 unter anderem in Wien ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft erst Anfang September statt. Seit 2009 findet das Fest wieder wie gewohnt Ende Juni statt. Und den Wiener Bürgermeister findet man natürlich auch immer dort!
Ja, unglaublich und unpackbar! Knapp vorm Ende der Serie #DieguteMeldungdesTages darf ich noch auf eine absolute Sensation hinweisen. Wer kennt sie nicht, wer hat sie nicht zuhause??? Die Schneekugel – eine Freude für Jung und Alt!!! Und so vielfältig. Vor Corona habe ich hunderte Wienerinnen und Wiener in das Schneekugelmuseum in der Schumanngasse 87 zu Führungen mit dem Firmeninhaber Erwin Perzy III. gebracht, bald wird es wieder so weit sein!
Und ich habe auch 2 große Wettbewerbsserien bei Ihnen fertigen lassen: Hie Pokale zum Hernalser Herbstlauf und für den Wiener Laufcup – noch immer gelten diese Pokalpreise als die besten und wertvollsten der Laufgeschichte!
Auf 50 m² können die BesucherInnen Sonderanfertigungen besichtigen, sich einen Überblick über die Herstellung von Schneekugeln verschaffen, die Werkstatt des Firmengründers bewundern und sich von vielen alten und neuen Kugeln verzaubern lassen. Der angeschlossene Verkaufsraum bietet die Möglichkeit aus vielen hundert Motiven auszuwählen und eine kleine Winterwelt mit nach Hause zu nehmen. In gemütlicher Atmosphäre, die das über 250 Jahre alte Betriebsgebäude ausstrahlt, wird Historisches und Aktuelles zum Thema Schneekugel präsentiert.
Erwin Perzy I war Chirurgieinstrumentenmechaniker und Erfinder. Bei der Suche nach dem Kaltlicht experimentierte er mit einer Schusterkugel, um die Lichtausbeute der damals neuen Kohlenfadenlampe zu verstärken. Diese Schusterkugel war eine Glaskugel mit rohrförmigen Ende, gefüllt mit Wasser, und wirkte daher wie eine Lupe.
Erwin Perzy I fügte dem Wasser verschiedene Stoffe, welche das Licht reflektieren sollten, zu. So fand er unter anderem auch Gries, welcher schön langsam herabsank. Dieser Effekt erinnerte ihn an Schneefall. Da er ein Modell der Mariazellerkirche für einen Freund bereits angefertigt hatte, gab er diese Kirche in die Kugel, und so war eine Schneekugel geboren.
Er nannte seine Erfindung GLASKUGEL MIT SCHNEEEFFEKT. Auch der bekannte WIENER SILVESTERGUSS zählte zu seinen Erfindungen. Der alte Brauch des Bleigiessens in der Silvesternacht inspirierte ihn, eine leichtschmelzende Legierung zu suchen, damit man auch mit einer Kerzenflamme das Metall zum Schmelzen bringen konnte.
Aufgrund dieser beiden Ideen wurde dann um 1900 unser Betrieb gegründet. Einige Jahre darauf, erhielt Erwin Perzy I sogar eine Ehrung des Kaisers für seine Arbeit. Erwin Perzy II, übernahm nach dem 2. Weltkrieg den Betrieb, und begann die Exporte nach Amerika, Kanada und Australien. Heute wird der Betrieb in der 3. und 4. Generation geführt, und können mit Stolz sagen, dass unsere Schneekugeln auch in Japan, Amerika und der arabischen Welt gerne gekauft werden.
Da jede Schneekugel auch heute noch in Handarbeit hergestellt wird, ist jede Kugel so einmalig, wie eine einzelne Schneeflocke.
Die COVID-19 Pandemie stellt auch die bevorstehende Wien-Wahl vor neue Herausforderungen. Besonders Wahlkämpferinnen müssen in dieser Zeit sehr sensibel sein und alle COVID-19-Schutzmaßnahmen einhalten. Daher soll immer bei allen Wahlkampf-Aktivitäten einen Mund-Nasen-Schutz oder einen vergleichbaren Schutz (Face-Shield odgl.) getragen werden. Die Stadt Wien hat mit dem Projekt „Sichere Wahlen“ ein Screening-Programm gestartet. Daran können alle wahlwerbenden Personen mit direktem Bürgerinnen-Kontakt (Testschiene „grau“), sowie alle Wahlbeisitzerinnen und Wahlzeuginnen (Testschiene „weiß“) teilnehmen.
Die Testung auf COVID-19 erfolgt mit einem Home-Gurgel-Test. Die Teilnahme am COVID-19 Screening-Programm ist freiwillig! Der „Gurgel“-Test kann selbstständig durchgeführt werden und muss dann anschließend persönlich in ein Labor gebracht werden. Nähere Infos dazu und genaue Beschreibungen sind den Tests beigelegt. Das Ergebnis kann binnen 48 Stunden mittels eines Codes auf der Onlineplattform des Labors abgerufen werden.
Schön, wenn so eine alte Institution wieder mit Leben erfüllt wird!
Das Etablissement Gschwandner in Wien ist ein Veranstaltungsgebäude an den Adressen Geblergasse 40 und Hernalser Hauptstraße 41. Es wurde am 16. Februar 2018 unter dem neuen Namen REAKTOR wiedereröffnet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Das Etablissement Gschwandner war ab den 1830er Jahren ein Heurigenlokal an der heutigen Adresse Hernalser Hauptstraße 39 und hat sich als eine der letzten vorstädtischen Vergnügungsstätten des 19. Jahrhunderts erhalten. Es wurde 1877 nach Abbruch des Saales, der 1839 auf der ursprünglich bis zur Ottakringer Straße reichenden Liegenschaft erbaut wurde, als Salon errichtet sowie nach Abbruch eines 1846 entstandenen Zubaus nach Plänen des Baumeisters Johann Gschwandner(Sohn des ursprünglichen Grundstückseigentümers und Weinschänkers Johann Gschwandner, 1802–1862) im Gartenteil der von jenen Tagen an von der Stiftgasse (ab 1894 Geblergasse) durchschnittenen Liegenschaft Hernalser Hauptstraße 41 errichtet. Der im Auftrag von Georg Gschwandner († 1901; Alter 69), einem Bruder des Baumeisters, erbaute basilikale Saal stammt aus der Bauzeit und wurde 1887 sowie 1906 erweitert.
Das Gebäude wurde 2017 unter der Federführung von Bernhard Kammel restauriert. Im Zuge der Renovierung wurde eine zeitgemäße technische Infrastruktur behutsam in den historischen Bestand eingefügt sowie die ursprüngliche Raumorganisation der drei Veranstaltungssäle wiederhergestellt. Am 16. Februar 2018 wurde das Haus mit dem neuen Namen REAKTOR als transdisziplinärer Ort der Künste wiedereröffnet.
Der große basilikale Saal aus 1877 wurde 1887 und 1906 erweitert und zeigt an der Rückfront in der Geblergasse eine Rustikagliederung. Der westliche eingeschoßige Zubau wohl aus 1894 beinhaltet den sogenannten Strauss-Lanner-Saal, den etwas später errichteten Schützensaal sowie den im Rahmen der Renovierung 2018 neu geschaffenen Haupteingang. Die straßenseitige Front an der Geblergasse hat eine schlichte Putzquaderung. Der Zugang von der Hernalser Hauptstraße erfolgt durch ein späthistoristisches Zinshaus aus dem Jahr 1894; ebendort hat das Etablissement ein repräsentatives Foyer mit einem folgenden breiten Stiegenaufgang von 1883 / 1884.
Der große basilikale Saal ist ein dreischiffiger Rechtecksaal mit Holzsäulen mit Stuckummantelung, korinthischen Kapitellen und einem reich dekorierten Gebälk. Die Obergadenfenster sind rundbogig, das Spiegelgewölbe hat einen Stichkappenkranz und Lüftungsgitter. Dekorative Wandmalerei wurde übertüncht.
Unter den Sälen befinden sich ausgedehnte gewölbte Kellereien mit einem zugehörigen umgebauten Presshaus aus dem 17. Jahrhundert, einem Restbestand eines ehemaligen Gutes des Domkapitels von St. Stephan.
Letztens war ich mit der Familie wieder im Tiergarten Schönbrunn. Ich mag zwar keine Tiere, aber habe mir trotzdem eine Jahreskarte gekauft…. Denn er bietet auch so einfach so schöne Erholungs- und Erlebnisqualität!
Der Tiergarten Schönbrunn wurde 1752 gegründet und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes Schönbrunn. Fünf Mal in Folge (2008, 2010, 2012, 2014 und 2018) wurde er als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Auch einzigartige Zuchterfolge wie die Welterstnachzucht der Batagur Flussschildkröte und der Winkerfrösche machten den Tiergarten weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Seit dem Jahr 2006 besuchen den Tiergarten jährlich über 2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland.
Als barocke Menagerie hat der Tiergarten eine interessante Vergangenheit, zählt heute aber zu den modernsten Zoos der Welt. Das imperiale Flair und die Verbindung von Denkmalschutz und zeitgemäßer Tierhaltung machen seinen besonderen Charme aus. Auf einer Fläche von 17 Hektar bietet der Zoo einen Lebensraum für über 700, zum Teil hochbedrohte Tierarten. Die populärsten Bewohner des Tiergartens sind die Großen Pandas, bei denen es schon fünf Jungtiere gab. Der Tiergarten zählt zu jenen wenigen Zoos der Welt, denen die Volksrepublik China im Rahmen eines Pandaschutzprojekts ein Pärchen dieser seltenen Tiere anvertraut hat.
Ob Arktis oder afrikanische Savanne, tropischer Regenwald oder heimische Wald- und Wasserlandschaften: Die Tieranlagen ermöglichen eine Reise in die unterschiedlichsten tierischen Lebensbereiche: das Regenwaldhaus, in dem die vielfältige Tierwelt des tropischen Regenwalds zuhause ist, das Aquarien-und Terrarienhaus mit schillernden Fischen und faszinierenden Reptilien, der Südamerikapark, wo Wasserschweine, Ameisenbären und Tapire in einer tierischen Wohngemeinschaft leben, der Tirolerhof, wo bedrohte österreichische Nutztierrassen gehalten werden, das Polarium mit Robben und Pinguinen und die Eisbärenwelt, wo man Eisbären beim Tauchen beobachten kann.
Der Tiergarten Schönbrunn ist heute nicht nur ein beliebter Erholungsraum, sondern auch ein Bildungszentrum, Schauplatz für Forschung und Lehre sowie ein starker Partner für Natur- und Artenschutzprojekte. Er begeistert seine Besucher für die Welt der Tiere und weckt ihr Bewusstsein für deren Schutz. Die Tiere im Zoo sind Botschafter ihrer Verwandten in der Wildbahn. Wer Kinder Nase an Nase, nur durch eine Scheibe getrennt, mit Robben, Orang-Utans und Tigern gesehen hat, weiß, dass hier Beziehungen entstehen und Interesse geweckt wird – nicht nur für den Schutz exotischer Tierarten, sondern auch an heimischen Wildtieren.
Ja das ist fast nicht zu glauben: Ich lebe gleich neben einem Weinberg mitten in einer Millionenmetropole… Und es wird ausgezeichneter (und auch kostspieliger) Wein dort erzeugt. Zusammen mit dem Stift St. Peter und dem Heurigen Mayer am Pfarrplatz kann ich somit eines der besten Tröpferl der Stadt anbieten!
Der Wein laut Mayer am Pfarrplatz: Die Alsegg – der Name rührt von der Lage am Alsbach her-gehört zu den ältesten urkundlich erwähnten Lagen Österreichs. Diese einzigartige Lage zeichnet sich nicht nur durch perfekte Südexpositition aus, sondern vor allem durch die Größe – 8,3 Hektar – inmitten des dicht besiedelten 17. Bezirks.
Durch die eingebettete Lage ist das Klima vor Spätfrösten und starken Winden geschützt. Die frühe Entwicklung lässt den Riesling perfekt ausreifen und eine zartfruchtige Marillenaromatik entwickeln. Die homogenen kalkreichen Lehm- und Lößböden haben sich über Jahrhunderte als ideale Voraussetzung für große Weine bewährt.
Weine: Ried Alsegg-Hernals Riesling, Hernals – Sauvignon Blanc
Das gibt es auch nur in Wien: wenn es heißt: machen wir einen Ausflug zur Mülldeponie….
Die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) kümmert sich in Wien um eine umweltgerechte Abfallbehandlung, die gesamte Kette von der Müllsammlung über die thermische Verwertung bis zur Deponierung der Verbrennungsrückstände liegt in kommunaler Hand. Die Deponie Rautenweg ist heute eine Hightech-Anlage und ein wesentliches Element der Entsorgungskette, in die die Stadt Wien viel Geld investiert hat, um sie ökologisch zu gestalten und auch ökonomisch zu nutzen. Durch den Betrieb der Deponie Rautenweg garantiert die Stadt Wien Entsorgungssicherheit auf höchstem Umweltniveau.
Das Areal der Deponie Rautenweg umfasst eine Fläche von etwa 60 Hektar und besteht seit den 1960er-Jahren. Die Deponie bildet seitdem das Rückgrat der Wiener Abfallwirtschaft. Mit über 23 Millionen Kubikmeter genehmigtem Schüttvolumen ist sie die größte Deponie Österreichs. Im Endausbau wird die Höhe der Deponie 75 Meter über Gelände betragen. In den letzten 55 Jahren wurden über zehn Millionen Kubikmeter an Abfällen abgelagert. Mit der derzeitigen Höhe ist der „Beag aus Mist“, die Deponie Rautenweg, die höchste Erhebung in der Donaustadt.
Die Deponie dient heute lediglich der Ablagerung von aufbereiteten, geruchlosen Rückständen aus den Wiener Müllverbrennungsanlagen. Aus einer Tonne Restmüll entstehen bei der thermischen Behandlung circa 27 Prozent Verbrennungsrückstände, das heißt Schlacken und Aschen, welche zehn Prozent des Volumens von Restmüll aufweisen. Auch diese Abfälle müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.
Vor Ort finden regelmäßige Kontrollen sowie ein ständiges Monitoring von Luft und Wasser statt.
Die MA 48 setzt in allen Bereichen verstärkt auf umweltfreundliche Energieformen und produziert auch auf der Deponie Strom und Wärme aus Deponiegas und Sonne. Mit alternativen Energieformen werden jährlich rund 2.200 Tonnen CO2 eingespart – und somit aktiv zum Klimaschutz in der Millionenstadt beigetragen.
Neben modernsten Entsorgungsmethoden setzt die MA 48 auch auf Artenschutz. Die Deponie Rautenweg bietet aufgrund der steppenartigen Beschaffenheit für viele Pflanzen, Säugetiere, Vögel und Insekten einen einzigartigen Lebensraum. Die Deponie bietet ein wunderbares Rückzuggebebiet für viele Tierarten und eine einzigartige Vegetation. Manche Tierarten haben sich erst wegen des Deponiebetriebes angesiedelt, der ideale Lebensbedingungen liefert. So die Haubenlerche, ein Halbsteppenvogel, welche eine gemäß Wiener Naturschutzgesetz streng geschützte Art mit Lebensraumschutz im gesamten Stadtgebiet ist.
Seit Anfang der Neunzigerjahre ist die Deponie auch Lebensraum für Pinzgauer Ziegen. Zu Beginn stand die prinzipielle Überlegung im Raum, die immer größer werdenden Grünflächen auf der Deponie mittels „natürlichen Rasenmähern“ im Bewuchs niedrig zu halten. Auch wenn zu Beginn ein starker funktionaler Aspekt überwog, diente die Ansiedlung dem Artenschutz. Anfang der 1990er-Jahre gab es in ganz Österreich nur noch knapp 200 Exemplare der Pinzgauer Ziege. Dass seitdem auf der Deponie über 100 Kitze geboren wurden, verdeutlicht die Relevanz des Rautenwegs als Lebensraum für diese Tiere.
Die Deponie Rautenweg ist auch für Botaniker ein richtiges Eldorado: Bocksdorn, verschiedenste Disteln und Rosenarten, Rauken, Greiskraut, Königskerzen, Karde, Rittersporn sind nur wenige der zahlreichen Pflanzen, welche auf der Deponie zu finden sind. An besonders trockenen Stellen gibt es mit dem Zwerg-Schneckenklee eine Pflanze, die sogar auf der roten Liste bedrohter Pflanzen ist.
Die Deponie Rautenweg hat viele Geschichten zu erzählen. Diese reichen vom Umgang mit Müll im Wandel der Zeit über die beeindruckende Technik und Maschinen im Deponiebetrieb, über die Menschen bei der Arbeit, über die Pflanzen und Tierwelt bis hin zur Sicht der Anderen über die Deponie Rautenweg. Die Anderen sind Fachleute der Abfallwirtschaft, aber auch die Nachbarn der Deponie oder Prominente wie die Läuferin Andrea Mayr, Willi Resetarits oder der Liedermacher und Dichter Ernst Molden. Sie alle verbindet eine besondere Geschichte mit der Deponie. Ernst Molden ist mit seinem eigens für die Deponie Rautenweg kreierten Song „Beag aus Mist“ auch Namensgeber für das Deponiebuch.
Im November 2015 wurden im Lorenz-Bayer-Park neue Trainingsgeräte installiert. Die Errichtung dieser Sportgeräte ging auf einen Wunsch von Hernalser Jugendlichen zurück. Nachdem am ursprünglich geäußerten Wunschstandort im Pezzlpark kein Platz zur Verfügung stand, wurde schließlich in der Parkanlage beim Lorenz-Bayer-Platz eine geeignete Fläche für die Trainingsgeräte gefunden.
Auch wenn die Errichtung auf einen Wunsch der Jugendlichen zurückgeht, stehen die Trainingsgeräte selbstverständlich allen Parknutzerinnen und -nutzern gleichermaßen zur Verfügung.
Die früher brachen Erdflächen rund um die neuen Sportgeräte wurden von den Wiener Stadtgärten (MA 42) begrünt.
Der Bewegungsparcours im Lorenz-Bayer-Park ist bereits die zweite kostenlose Möglichkeit für alle Hernalserinnen und Hernalser, sich an der frischen Luft zu bewegen und gleichzeitig die eigene Gesundheit mit Trainingsgeräten zu stärken. Bereits seit September 2013 stehen im Aktiv-Park in der Alszeile kostenlos nutzbare Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Er liebt am Lorenz-Bayer-Platz (16. und 17. Bezirk), benannt (17. August 1905 Stadtrat beziehungsweise 27. April 1945 Bürgermeister) nach dem verdienstvollen Hernalser Gemeinderat Lorenz Bayer (1826-1894); ab 1938 Domesplatz. Hier befand sich der ehemalige Hernalser Friedhof.