Heute wird es heiß! Was bietet sich dazu besser an als ein Besuch in einem der Wiener Schwimmbäder. Das Schafbergbad ist eines der höchstgelegenen und damit auch in einer ruhigen Lage und mit schöner Aussicht. Mit der längsten Wasserrutsche in Wien. Aus aktuellem Anlass ist der Zugang neu geregelt worden. Und laut Bäderampel haben die auch heute noch was frei!
Und wir sind auch regelmäßig vor Ort um uns mit der Bevölkerung auszutauschen. Diesmal hatten wir Badeschlapfen und Wasserbälle, die sich auch sehr gut als aufblasbare Polster verwenden lassen, mit!
Der Bruno Kreisky-Hof steht in der Hernalser Hauptstraße 230 und erstreckt sich bis zur Alszeile 57-63. 277 Wohnungen und eine wunderschöne Parkanlage mit einem Kindergarten sind hier situiert. Benannt ist er nach dem sicher größten österreichischen Staatsmann und Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky.
Fakten: Bruno-Kreisky-Hof Hernalser Hauptstraße 230, 1170 Wien Alszeile 57-63, 1170 Wien Baujahr: 1983-1987 Wohnungen: 277 Architekt: Walter Schneider, Anton Holtermann, Klaus Aggermann
Geschichte
Der 1987 errichtete Gebäudeteil der Wohnhausanlage in der Hernalser Hauptstraße umspannt mit seinem bereits 1986 fertig gestellten Vorgängerbau in der Alszeile einen riesigen begrünten Innenhof. Beide Gebäudeteile stammen vom gleichen Architektenteam und sind in ihrer Ausgestaltung ident, lediglich gespiegelt. Der Errichtung der Wohnhausanlage wich 1985 ein zweigeschoßiges Althaus samt Nebengebäude.
Die Architektur
Der Bruno-Kreisky-Hof umfasst vier bzw. fünf Hauptgeschoße und ein ausgebautes Dachgeschoß, das an der Straßenfront jeweils mit ins Mansardenwalmdach eingeschnittenen Fenstern und hofseitig mit Gaupen in Erscheinung tritt. Abgeschrägte Gebäudeecken markieren die Durchgänge zum Hof, über denen kleine Dachterrassen angeordnet sind. Die Stiegen sind in den Durchgängen und vom Hof aus erreichbar; an der Hauptfassade an der Hernalser Hauptstraße befinden sich vier Geschäftslokale. Vertikale Akzentuierung erfährt die 26 Fensterachsen lange Fassade an der Hernalser Hauptstraße durch die zurückversetzten Erschließungstürme und die vier paarweise angeordneten Erker mit dreieckigem Grundriss und übereck führenden Fenstern. Als Pendant dazu wurden hofseitig etwas vorkragende Loggien ausgeführt, die paarweise bzw. einzeln angeordnet die sonst glatte Putzfassade vertikal gliedern. Die Gartenarchitektur des baumbestandenen Hofes besteht aus Pergolen und einer Mosaik-besetzten Stützmauer.
… und die Kunst
Die Gedenkstele im Andenken an Dr. Bruno Kreisky vor dem Eingang zum Gemeindebau an der Ecke Hernalser Hauptstraße und Güpflingergasse stammt vom Bildhauer Leopold Grausam, der auch das antifaschistische Mahnmal am Morzinplatz gestaltet hat. Die Stele ist aus geschliffenem roten Marmor und trägt neben der Inschrift die abstrahierten drei schrägen Pfeile der Sozialdemokratie.
Der Name
1995 wurde der Gemeindebau nach Dr. Bruno Kreisky (geb. 22. Jänner 1911 in Wien, gest. 29. Juli 1990 in Wien), dem Sozialdemokraten und langjährigen Bundeskanzler, benannt. Ab 1926 in der Sozialistischen Arbeiterjugend tätig, 1935-36 und 1938 politische Freiheitsstrafen, 1938-45 im schwedischen Exil, 1946-49 Diplomat in Stockholm, 1951-53 politischer Berater von Bundespräsident T. Körner, 1967-83 Bundesparteivorsitzender der SPÖ, 1976-89 Vizepräsident der Sozialistischen Internationalen, 1953-59 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, 1956-83 Abgeordneter zum Nationalrat, 1959-66 Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten, 1970-83 Bundeskanzler. Seine Kanzlerschaft war gekennzeichnet durch weit reichende Reformen wie den Ausbau des Sozialstaates, Rechtsreformen oder die Demokratisierung der Universitäten und außenpolitischen Initiativen, vor allem im Nahost-Konflikt. Kreisky machte die SPÖ zur erfolgreichsten sozialdemokratischen Partei Westeuropas. Wirtschaftliche Probleme, Skandale und persönliche Rivalitäten führten 1983 zum Verlust der absoluten SPÖ-Mehrheit im Nationalrat und zum Rückzug Kreiskys aus der Politik. Seit 1975 ist er Ehrenbürger der Stadt Wien.
Architekten
Walter Schneider – Walter Schneider, geb. am 14.1.1920 in Aigen im Ennstal, studierte 1947-1955 Architektur an der Technischen Hochschule in Wien. 1963-2004 führte er ein eigenes Architekturbüro. Neben vier Gemeindebauten errichtete er zahlreiche Industriebauten, Kindertagesheime und mit der MA 19 das Amtshaus in der Favoritenstraße. Mit dem deutschem Architekten Krawina war er in der Ausstellungsgestaltung tätig, zahlreiche Messegestaltungen in Wien wurden von den beiden verwirklicht.
Anton Holtermann – Anton Holtermann (1923-1995) studierte von 1951 bis 1956 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oswald Haerdtl. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem zusammen mit Walter Schneider und Klaus Aggermann den Bruno-Kreisky-Hof in Wien 17 (Hernalser Hauptstraße 230, 1985-1987) und die Wohnhausanlage Alszeile 57-63 in Wien 17 (1983-1986). Die 1974 errichtete Anlage Engerthstraße 189-191 in Wien 2 („E-Werksgründe“) entstand in einer Zusammenarbeit mit Hugo Potyka und Engelbert Eder.
Klaus Aggermann – Klaus Aggermann (geb. 1935) studierte von 1952 bis 1960 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oswald Haerdtl. Zusammen mit Walter Schneider und Anton Holtermann entwarf er für die Gemeinde Wien den Bruno-Kreisky-Hof in Wien 17 (Hernalser Hauptstraße 230, 1985-1987) und die Wohnhausanlage Alszeile 57-63 in Wien 17 (1983-1986). Auch an der Errichtung der Anlage Peter-Jordan-Straße 81 in Wien 18 (1978-1981) war er beteiligt.
Gestern gab es die 5. und 6. Vorstellung des Gemeindebau Konzertes. Es war eine Super. Stimmung und eine tolle Möglichkeit, gemeinsam als HofbewohnerInnen zu feiern. Für alle ein Gewinn! Auch eine gute Möglichkeit mit der Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer und dem Bezirksvorsteherin Stellvertreter Peter Jagsch die aktuelle Probleme zu besprechen!
Die nächsten Termine: heute: Mittwoch 19. August 17-18 Uhr Zeillergasse 7-11, 18-19 Uhr: im „Paprikakistl“ Zeillergasse 39-42morgen: Donnerstag 20. August 17-18 Uhr Vollbadgasse 1, 18-19 Uhr Andergasse 12
Der Bahnhof Hernals wurde vom österreichischen Architekten Otto Wagner entworfen. Architektonisch natürlich ein Highlight aber auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Auch mit einer Wien Mobil Station.Und natürlich die einzige Station in Hernals mit Schnellbahnverbindung. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass auch die U-Bahn nach Hernals kommt. Diese soll 2028 am Elterleinplatz ankommen.
Heute gibt es wieder um 18 Uhr ein gratis Sportangebot. Dieses Mal am Dornerplatz. Bist du mit dabei?
SPORT.PLATZ Wien tourt, auf Grund der Corona-Pandemie notwendigen Maßnahmen, in diesem Jahr mit einem NEUEN Konzept durch die Hauptstadt. Zwischen 5. August und 4. September besucht SPORT.PLATZ Wien alle 23 Wiener Bezirke, nach dem Motto: „So geht Sport!“.
An den schönsten und interessantesten Plätzen Wiens werden Bewegungseinheiten kostenlos für die Teilnehmer*innen angeboten und live an andere Plätze im Bezirk, zu Sportvereinen, Organisationen, zu anderen Gruppen, live übertragen. Damit können die „Corona-Vorgaben“ bzgl. Gruppengröße eingehalten werden und viele Menschen mit den attraktiven Bewegungsprogrammen erreicht und zum sportlichen Weitermachen animiert werden. Darüber hinaus wird das Sportangebot via Facebook-Stream der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Am Schafberg gibt es eine Thomas Morus Kirche. Er schrieb 1516 den wegweisenden Roman „Utopia“, den Entwurf einer idealen Gesellschaft, der 1516 erstmals erschien und eine eigene Literaturgattung begründete. Er wird als „Patron der Regierenden und der Politiker“ verehrt. Wunderschön auch die Lage und die Aussicht. Und da die Glocke in eine andere Kirche gebracht wurde ist es dort immer sehr ruhig….
In Hernals gibt es 2 Friedhöfe. Den Hernalser Friedhof und den Dornbacher Friedhof, getrennt durch den Grünbeckweg.
Der Dornbacher Friedhof gibt der davorliegenden Friedhofstribüne des Wiener Sportclubs seinen Namen. Am Hernalser Freidhof liegen einige der berühmtesten HernalserInnen: Ernst Happel, Josef Veleta, Christine Nöstlinger,Trude Marzik, Brigitte Neumeister, Hansi Lang, die Schrammel Brüder….
7 Kilometer Radweg entsteht durch ein Lückenschlussprogramm der Bezirke Penzing, Ottakring und Hernals. 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und neben dem qualitativen Radweg soll vor allem auf ein sorgsames Miteinander wert gelegt werden.
Wien hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr sowie den Öffentlichen Verkehr und das Zu-Fuß-Gehen zu stärken. Auch die Bezirke Penzing, Ottakring und Hernals haben sich zusammengeschlossen und geben den Startschuss für die Nord-Süd- Radverbindung „Hernals-Ottakring-Penzing“.
Auf der knapp 7 km langen Radverbindung, die durch einige Lückenschlüsse möglich wird, liegen beispielsweise der Lidlpark, Hernalser Friedhof, verschiedenste Einrichtungen wie das Haus der Barmherzigkeit in der Seeböckgasse, Kongressbad und – Park, Skaterpark und Fußballplätze, Lotte-Lenya-Platz, Friedhof Penzing und Goethe Gymnasium.
Nicht erst seit dem Corona-Shut-Down – ist das Fahrrad zu einem der beliebtesten Fortbewegungsmittel geworden. Damit künftig noch mehr Menschen auf das klimafreundliche Fahrrad umsteigen können sind sichere, gut benutzbare und hochwertige Radwege eine Grundvoraussetzung. Das ist klar das Ziel unserer Bezirke.
Ziel ist eine schnelle, sichere und durchgehende Verbindung vom Wienfluss ins Wiental und zurück und dafür werden bis ins Jahr 2021 folgende Lückenschlüsse umgesetzt:
1. Heigerleinstraße – Gräffergasse: Lückenschluss zwischen Heigerleinstraße und der Richthausenstraße. Weitere geplante Maßnahmen sind Gehsteigvorziehungen und eine Mittelinsel bei der Hernalser Hauptstraße.
2. Heigerleinstraße zwischen Sautergasse und Paletzgasse: Die zukünftige Einbahnführung der Heigerleinstraße zwischen Paletzgasse und Sautergasse schafft Platz für einen Radweg und macht eine Einbahnumdrehung in der Paletzgasse erforderlich. Auch in diesem Bereich sind Gehsteigvorziehungen erforderlich um ein sicheres Fortkommen zu garantieren.
3. Heigerleinstraße zwischen Sautergasse und der Wilheminenstraße: Für diesen Bereich sind attraktive Verweilzonen mit einem Hochbeet, Trinkbrunnen und einem Nachbarschaftsgarten geplant.
4. Heigerleinstraße zwischen Wilhelminenstraße und Arnethgasse: Im Sackgassenbereich der Degengasse auf der Seite der Heigerleinstraße wird ein Mikrofreiraum geschaffen wo lediglich die Zufahrten zu den genehmigten Stellplätzen erlaubt ist.
5. Weinheimergasse – Ottakringerstraße – Paltaufgasse bis Thaliastraße: Hier sind bauliche Maßnahmen in der Ottakringer Straße zwischen der Weinheimergasse und der Paltaufgasse und in der Paltaufgasse zwischen der Ottakringer Straße und der Thaliastraße erforderlich.
Durch Umorganisierung der Parkordnung, und durch Einrichtung einer Einbahn in der Paltaufgasse von der Thaliastraße in Richtung Ottakringer Straße, soll ein Zweirichtungsradweg bis in Höhe der Thaliastraße entstehen.
Zur Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen über die Paltaufgasse im Zuge der Ottakringer Straße, sollen Fahrbahnteiler und Gehsteigvorziehungen berücksichtigt werden. Ebenso werden Baumpflanzungen in diesen Bereichen gerade von der MA28 geprüft.
Infrastruktur ist wichtig. Und auch das Einkaufen. Schön, dass wir alle Möglichkeiten dazu in unseren nahen Umgebung haben. Wusstest du eigentlich, dass der Merkur am Parhamerplatz der erste Merkur überhaupt war?
an heißen Sommertagen ist es immer wieder eine Freude, sich einfach abzukühlen. 175 Nebelduschen, in Wien nach einer „Volksabstimmung“ Sommerspritzer genannt, gibt es auf ganz Wien verteilt und auch wir in Hernals haben einige davon!