Seit 2001 trete ich für die SPÖ Wien bei Wahlen an. Anfangs in Penzing, wo ich aufgewachsen bin, seit 2005 in meinem Wohnbezirk Hernals. Dabei durfte ich mich für die Bezirksvertretungswahlen und die Gemeinderatswahlen anbieten. Schon immer war ich vielleicht ein wenig anders, als andere KandidatInnen, das hat man auch an meinen Wahlkämpfen erleben dürfen.
Hier ein kleiner Überblick und einige Auszüge meines Antretens!
2001: Diesmal ein Breitenseer! 2005: Wählt Gott! Wählt Markytan! (Bitte nicht überrascht sein, ich konnte es argumentieren….) 2010: Mir geht es um Sport in dieser Stadt! 2015: Also, wer jetzt noch einen Grund benötigt die SPÖ zu wählen: HIER ist er! 2020: Viele Ideen! Voller Einsatz!
Die Kleinkunstbühne „Zur Kulisse“, meist nur Kulisse genannt, ist ein Kabarett-Theater in der Rosensteingasse 39. Der Veranstaltungssaal bietet 210 BesucherInnen Platz. Angeschlossen an den Veranstaltungssaal ist das Gasthaus „Zur Kulisse“. Fritz Aumayr gründete 1980 die Kabarett-Bühne Kulisse. In den 1980er-Jahren wurde dort auch der „Österreichische Kleinkunstpreis“ verliehen, u. a. an Lukas Resetarits.
Die Vereinigten Kabarettbühnen Wien (VKBW), bestehend aus neun Wiener Spielstätten, darunter die Kulisse Wien in Hernals, stehen durch monatelange Ausfälle während der Corona-Krise und der derzeit herrschenden unvorhersehbaren Situation vor finanziellen Herausforderungen. Im Gemeinrat wurde jetzt ein Antrag zur Unterstützung einstimmig angenommen.
Die Weiterführung des künstlerischen Betriebes ist bei den VKBW gefährdet. Der Antrag zur Unterstützung wurde bereits am 8. September im Kulturausschuss eingebracht. Jetzt wurde er angenommen.
Theater am Alsergrund, CasaNova Vienna, Globe Wien, Gruam, Kulisse, Niedermair, Orpheum, Simpl, und Stadtsaal – diese neun Spielstätten mit Sitzplatzkapazitäten von 50 bis 1.450 Personen haben sich während der Corona-Krise zusammengetan, um gemeinsam als Vereinigte Kabarettbühnen Wien (VKBW) Lösungen für die vielfältigen aktuellen Probleme zu erarbeiten.
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Theaterschließungen sowie die aktuellen Einschränkungen für den Spielbetrieb haben die privatwirtschaftlich geführten Kabarettspielstätten noch stärker getroffen als subventionierte Theater.
Mit durchschnittlich 2.260 Veranstaltungen und über 570.000 Besuchern erwirtschafteten die Kabarettbühnen bis zuletzt einen Gesamtumsatz von über 18 Millionen Euro pro Jahr. Knapp 13 Millionen wurden an Personalkosten, Künstlergagen und als Honorare an freie Dienstnehmer ausbezahlt – an knapp 200 Fixangestellte und mindestens ebenso viele Künstler, Kulturmanager und freie Mitarbeiter von Technik über Grafik bis zur Ausstattung.
Die beschlossene Kabarettförderung umfasst drei Millionen Euro. „Damit wir auch in Zukunft etwas zum Lachen haben“, sagt Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler sieht die Durchführung dieses speziellen Programms als sehr wichtig für die Stadt: „Wir wollen das europaweit einmalige Wiener Kabarett als Teil unserer vielfältigen Kulturlandschaft sichern. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit der Szene das entsprechende ‚Kabarettpaket‘ für Wien geschnürt.“
„Danke der Stadt Wien für diese wertvolle Unterstützung. Die Kulisse feiert im Oktober ihr 40-jähriges Bestehen. Ohne die Unterstützung der Stadt Wien in der Corona-Krise, durch eine Subvention, wäre es uns nicht möglich, dieses traditionsreiche Theater weiter am Leben zu erhalten“,schildert Doris Ringseis von der Kulisse in Hernals.
Mit dem musikalischen Klassiker von Wolfgang Ambros will ich euch den Wiener Zentralfriedhof vorstellen. Neben den meisten Ehrengräbern von bekannten PolitikerInnen und KünstlerInnen werden hier auch viele Gedenkveranstaltungen der Sozialdemokratie durchgeführt. Der Besuch ist, egal ob zum Gedenken, einer Laufrunde oder einer Kulturveranstaltung, immer ein Erlebnis. Und auch das Krematorium Österreichs steht hier. Und wer hats erfunden? Richtig: Stadtrat Franz Siegel!
Der Wiener Zentralfriedhof ist der zweitgrößte Friedhof Europas. Seine Gesamtfläche beträgt 2,5 km². Er beherbergt rund 330.000 Gräber, darunter rund 1.000 Ehrengräber. Insgesamt drei Millionen Menschen aller Konfessionen sind hier begraben. Die erste Einzelbestattung war jene von Jakob Zelzer am 1. November 1874. Das Grab besteht heute noch (in der Gruppe 0, Reihe 0, Nummer 1) und befindet sich neben dem Verwaltungsgebäude an der Friedhofsmauer. Täglich finden am Zentralfriedhof zwischen 20 und 25 Beerdigungen statt.
Neben den katholischen Gräbern des interkonfessionellen Hauptteils beherbergt das riesige Areal einen evangelischen Friedhof, den neuen und den alten jüdischen Friedhof, eine islamische Abteilung, eine syrisch-orthodoxe Abteilung, eine moslemisch-ägyptische Abteilung, eine koptisch-orthodoxe Abteilung, eine griechisch-orthodoxe Abteilung, eine russisch-orthodoxe Abteilung, eine rumänisch-orthodoxe Abteilung, eine serbisch-orthodoxe Abteilung sowie Gräber der Anatomie.
Beim Haupteingang (2. Tor) befindet sich der Infopoint und zwei der drei Aufbahrungshallen. Vom Portal aus sind bereits die imposanten alten Arkaden mit 36 Grüften zu sehen. Sie wurden im Neo-Renaissancestil erbaut. Im Zentrum des Friedhofes steht die im Jugendstil erbaute Friedhofskirche „Zum Heiligen Karl Borromäus“ (auch „Lueger-Kirche“ genannt). Direkt davor liegen die Präsidentengruft und die Ehrengräber. Hinter der Kirche befindet sich die Priesterbegräbnisstätte der Erzdiözese Wien. Beiderseits der Friedhofskirche schließen die Arkaden und Kolumbarien (Gruftanlagen) an.
Rund 17.000 Bäume gibt es am Wiener Zentralfriedhof und Hecken mit einer Gesamtlänge von ca. 40 Kilometer. Der Park der Ruhe und Kraft beim 3. Tor ist ein Ort zum Krafttanken und Meditieren. Im Naturgarten, zwischen Gruppe 91 und 97, finden Menschen, Pflanzen und Tiere ihren Platz.
Mahnmale zum Gedenken an schlimme Zeiten, erinnern unter anderen in den Gruppen 40, 41G, 91 und 97. Sondergrabstätten, wie die Gedenkstätte der Anatomie in der Gruppe 26, für Personen die ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung gestellt haben. Die Waldfriedhöfe in den Gruppe 35 A und 41B bieten Platz für eine natürliche Urnenbestattung ohne Pflegebedarf. Das Straßen-Wegenetz umfasst über 80 Kilometer.
Die Befürworter der Feuerbestattung, vor allem der liberal orientierte Feuerbestattungsverein Die Flamme, setzten sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Errichtung von Krematorien in Österreich ein. Am 15. April 1904 wurde der Arbeiter-Zweig des Vereins Die Flamme gegründet.[2] Am 24. Oktober 1906 beantragte Gemeinderat Friedrich Allmeder erstmals die Zulassung der Feuerbestattung in Wien,[3] diesbezügliche Anträge wurden von den Behörden aber stets zurückgewiesen. 1921 genehmigte schließlich der nunmehr sozialdemokratisch dominierte Wiener Gemeinderat unter Bürgermeister Jakob Reumann im Zuge seiner sozialdemokratisch orientierten Kommunalpolitik („Rotes Wien“) die Errichtung eines Krematoriums in Wien. Ursprünglich war geplant, die Anlage auf dem Areal des aufgelassenen Sankt Marxer Friedhofs zu bauen, die Entscheidung fiel jedoch zugunsten des ehemaligen Gartens des Schlosses Neugebäude, der sich zwischen dem Schloss und der Simmeringer Hauptstraße befindet und zudem in unmittelbarer Nähe zum Wiener Zentralfriedhof liegt. Ein ausgeschriebener Wettbewerb zur Gestaltung der Feuerhalle im Rahmen der siebenten Erweiterung des Zentralfriedhofs wurde zwar von Josef Hoffmann gewonnen, es wurde aber der drittplatzierte Entwurf von Clemens Holzmeister gewählt, da dieser die bestehende Architektur des Schlossgartens am besten in das Projekt zu integrieren verstand.
Am 17. Dezember 1922 erfolgte die feierliche Eröffnung der Feuerhalle als erstes österreichisches Krematorium durch Bürgermeister Jakob Reumann, obwohl ein noch am Vortag vom christlichsozialen Minister Richard Schmitz eingebrachter Antrag dies verhindern sollte. Es folgte eine Klage gegen Reumann beim Verfassungsgerichtshof, der schließlich 1924 zugunsten der Feuerhalle entschied. Die erste Einäscherung fand am 17. Jänner 1923 statt.
Die in den Jahren 1927 bis 1929 nach Plänen von Paul Hoppe errichtete Wohnhausanlage ist nach einem alten Hernalser Volksbrauch benannt: Zur Erinnerung an die Türkenbelagerung von 1683 fand bis 1783 alljährlich ein humoristischer Festzug statt, dessen Hauptfigur ein auf einem Esel reitender „türkischer Pascha“ war. Kaiser Joseph II. hat das Treiben, das angeblich immer feuchtfröhlich endete, als groben Unfug abgetan und schließlich untersagt.
Die 90 Wohnungen umfassende Anlage wurde um einen zentralen Hof errichtet, der zur Straße hin durch einen niedrigen Tortrakt abgeschlossen wird. Die über dem Portal befindliche Figurengruppe „Türkenritt“ stammt von Karl H. Scholz. Das Erdgeschoss ist farblich hervorgehoben, der gesamte Bau ist dem „romantischen Stil“ verpflichtet.
Bei der Besetzung des Türkenritthofes in den Morgenstunden des 13. Februar 1934 wurde der Schutzbündler Leo Holy in der Wohnung der Witwe des 1. Wohnbaustadtrates Franz Siegel, Olga Siegel, von Polizisten erschossen. Eine Gedenktafel im Hof (und der Name einer Wohnhausanlage in der nahen Gräffergasse 5) erinnern an ihn.
Literatur: Hans und Rudolf Hautmann, Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919–1934, 1980; Helmut Weihsmann, Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919–1934, 1985/2002; Walter Zednicek, Architektur des Roten Wien, 2009. Infos von: http://www.dasrotewien.at/seite/tuerkenritthof
Also bitte: In Wien sichern wir die Lebensqualität der Menschen besonders. Dazu gehört die sogenannten Öffentliche Grundversorgung. Und die endet bei uns nicht in der Wasserversorgung, Wohnbauten und Müllverarbeitung sondern beinhaltet auch ein Weingut! Und was für eines!
Wien ist einmalig – denn die Stadt beherbergt das einzige Weinbaugebiet der Welt, das zur Gänze innerhalb der Grenzen einer Großstadt liegt und dank einzigartiger Wein- und Heurigentradition die Atmosphäre der Stadt mitprägt.
Das Weingut Wien Cobenzl zählt dabei zu den bedeutendsten Wiener Weinbaubetrieben und ist seit über 110 Jahren im Besitz der Stadt Wien. Unter der Leitung von Thomas Podsednik werden von rund 60 Hektar Weingärten in Grinzing, am Nussberg und am Bisamberg herausragende Qualitätsweine gekeltert.
Was man beim Spazieren so alles findet: Ein Marterl und einen Grenzstein.
Ein Markstein auf der Hernalser Wasserleitung von 1732, zwischen Haupt- und Nebenfahrbahn der Hernalser Hauptstraße auf Höhe Orientierungsnummer 169. Der Stein bezeichnet den Beginn der Verrohrung des Wasserleitungskanals. Das Wappenbild zeigt das kaiserliches Wappen und Stadtwappen, darüber Krone. Auf der Vorderseite: „Gemeiner Stadt MarchStain alda sich anfanget der Canal zu dem eingeröreten Stadt Wasser 1732“ Die Rückseite: Inschrift des 20. Jahrhunderts: „Markstein der Hernalser Wasserleitung. Bezeichnet den Beginn der Rohrleitung in die Stadt Wien 1732“
Und ein Marterl, was mir eigentlich noch nie wirklich aufgefallen ist…. Scheinbar gibt es das dort schon länger…
Die Donauinsel ist ein 25 Kilometer freier Strand für die Wienerinnen und Wiener.
Das Donauinselfest auf der Donauinsel in Wien ist ein Freiluft-Musikfestival, das von der SPÖ Wien veranstaltet wird und seit 1984 jährlich gegen Ende Juni (bis 1990: Ende Mai) an einem Wochenende stattfindet. Mit – laut unbestätigten Angaben des Veranstalters – kumuliert knapp drei Millionen Besuchen an drei Tagen wäre es das größte Musikfestival mit freiem Eintritt weltweit.
Initiiert wurde das Event vom Stadtpolitiker Harry Kopietz. Vorläufer war 1983 ein „kulturelles Frühjahresfest“, das auf dem fertiggestellten Bereich um die Floridsdorfer Brücke auf der damals im Endausbau befindlichen Donauinsel stattfand. Die Auftritte von Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek hatten 160.000 Fans statt der erwarteten 15.000 angezogen. Aus dem „Versuchsballon“ wurde im Laufe der Jahre eine dreitägige Veranstaltung auf einem Festgelände, das sich über 4,5 Kilometer von der Reichsbrücke bis zur Nordbrücke erstreckt. Auf rund 27 über das Areal verteilten Bühnen treten Musiker der verschiedensten Musikrichtungen und deutschsprachige Vertreter der Kleinkunst auf, daneben gibt es zahlreiche Leistungsschauen, Imbiss-, Verkaufs- und Informationsstände. Einer der Höhepunkte war das Feuerwerk, welches jeweils am Samstag stattfand und mehr als 20 Minuten dauerte. Seit 2008 wird auf das Feuerwerk verzichtet, da es zu sehr von den zahlreichen Bühnenperformances ablenkte. Sicherheitstechnisch ist dies auch von Vorteil, da die Belastungsspitzen bei der Heimfahrt der Besucher etwas geglättet werden konnten. Neben Ö3 und ORF Wien ist seit 1996 Ö1 mit einem Kulturzelt am Donauinselfest vertreten. Anfang der 2000er Jahre ist FM4 (Mit-)Betreiber einer der Bühnen.
Das 25. Donauinselfest fand wegen der im Juni 2008 unter anderem in Wien ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft erst Anfang September statt. Seit 2009 findet das Fest wieder wie gewohnt Ende Juni statt. Und den Wiener Bürgermeister findet man natürlich auch immer dort!
Ja, unglaublich und unpackbar! Knapp vorm Ende der Serie #DieguteMeldungdesTages darf ich noch auf eine absolute Sensation hinweisen. Wer kennt sie nicht, wer hat sie nicht zuhause??? Die Schneekugel – eine Freude für Jung und Alt!!! Und so vielfältig. Vor Corona habe ich hunderte Wienerinnen und Wiener in das Schneekugelmuseum in der Schumanngasse 87 zu Führungen mit dem Firmeninhaber Erwin Perzy III. gebracht, bald wird es wieder so weit sein!
Und ich habe auch 2 große Wettbewerbsserien bei Ihnen fertigen lassen: Hie Pokale zum Hernalser Herbstlauf und für den Wiener Laufcup – noch immer gelten diese Pokalpreise als die besten und wertvollsten der Laufgeschichte!
Auf 50 m² können die BesucherInnen Sonderanfertigungen besichtigen, sich einen Überblick über die Herstellung von Schneekugeln verschaffen, die Werkstatt des Firmengründers bewundern und sich von vielen alten und neuen Kugeln verzaubern lassen. Der angeschlossene Verkaufsraum bietet die Möglichkeit aus vielen hundert Motiven auszuwählen und eine kleine Winterwelt mit nach Hause zu nehmen. In gemütlicher Atmosphäre, die das über 250 Jahre alte Betriebsgebäude ausstrahlt, wird Historisches und Aktuelles zum Thema Schneekugel präsentiert.
Erwin Perzy I war Chirurgieinstrumentenmechaniker und Erfinder. Bei der Suche nach dem Kaltlicht experimentierte er mit einer Schusterkugel, um die Lichtausbeute der damals neuen Kohlenfadenlampe zu verstärken. Diese Schusterkugel war eine Glaskugel mit rohrförmigen Ende, gefüllt mit Wasser, und wirkte daher wie eine Lupe.
Erwin Perzy I fügte dem Wasser verschiedene Stoffe, welche das Licht reflektieren sollten, zu. So fand er unter anderem auch Gries, welcher schön langsam herabsank. Dieser Effekt erinnerte ihn an Schneefall. Da er ein Modell der Mariazellerkirche für einen Freund bereits angefertigt hatte, gab er diese Kirche in die Kugel, und so war eine Schneekugel geboren.
Er nannte seine Erfindung GLASKUGEL MIT SCHNEEEFFEKT. Auch der bekannte WIENER SILVESTERGUSS zählte zu seinen Erfindungen. Der alte Brauch des Bleigiessens in der Silvesternacht inspirierte ihn, eine leichtschmelzende Legierung zu suchen, damit man auch mit einer Kerzenflamme das Metall zum Schmelzen bringen konnte.
Aufgrund dieser beiden Ideen wurde dann um 1900 unser Betrieb gegründet. Einige Jahre darauf, erhielt Erwin Perzy I sogar eine Ehrung des Kaisers für seine Arbeit. Erwin Perzy II, übernahm nach dem 2. Weltkrieg den Betrieb, und begann die Exporte nach Amerika, Kanada und Australien. Heute wird der Betrieb in der 3. und 4. Generation geführt, und können mit Stolz sagen, dass unsere Schneekugeln auch in Japan, Amerika und der arabischen Welt gerne gekauft werden.
Da jede Schneekugel auch heute noch in Handarbeit hergestellt wird, ist jede Kugel so einmalig, wie eine einzelne Schneeflocke.
Die COVID-19 Pandemie stellt auch die bevorstehende Wien-Wahl vor neue Herausforderungen. Besonders Wahlkämpferinnen müssen in dieser Zeit sehr sensibel sein und alle COVID-19-Schutzmaßnahmen einhalten. Daher soll immer bei allen Wahlkampf-Aktivitäten einen Mund-Nasen-Schutz oder einen vergleichbaren Schutz (Face-Shield odgl.) getragen werden. Die Stadt Wien hat mit dem Projekt „Sichere Wahlen“ ein Screening-Programm gestartet. Daran können alle wahlwerbenden Personen mit direktem Bürgerinnen-Kontakt (Testschiene „grau“), sowie alle Wahlbeisitzerinnen und Wahlzeuginnen (Testschiene „weiß“) teilnehmen.
Die Testung auf COVID-19 erfolgt mit einem Home-Gurgel-Test. Die Teilnahme am COVID-19 Screening-Programm ist freiwillig! Der „Gurgel“-Test kann selbstständig durchgeführt werden und muss dann anschließend persönlich in ein Labor gebracht werden. Nähere Infos dazu und genaue Beschreibungen sind den Tests beigelegt. Das Ergebnis kann binnen 48 Stunden mittels eines Codes auf der Onlineplattform des Labors abgerufen werden.
Schön, wenn so eine alte Institution wieder mit Leben erfüllt wird!
Das Etablissement Gschwandner in Wien ist ein Veranstaltungsgebäude an den Adressen Geblergasse 40 und Hernalser Hauptstraße 41. Es wurde am 16. Februar 2018 unter dem neuen Namen REAKTOR wiedereröffnet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Das Etablissement Gschwandner war ab den 1830er Jahren ein Heurigenlokal an der heutigen Adresse Hernalser Hauptstraße 39 und hat sich als eine der letzten vorstädtischen Vergnügungsstätten des 19. Jahrhunderts erhalten. Es wurde 1877 nach Abbruch des Saales, der 1839 auf der ursprünglich bis zur Ottakringer Straße reichenden Liegenschaft erbaut wurde, als Salon errichtet sowie nach Abbruch eines 1846 entstandenen Zubaus nach Plänen des Baumeisters Johann Gschwandner(Sohn des ursprünglichen Grundstückseigentümers und Weinschänkers Johann Gschwandner, 1802–1862) im Gartenteil der von jenen Tagen an von der Stiftgasse (ab 1894 Geblergasse) durchschnittenen Liegenschaft Hernalser Hauptstraße 41 errichtet. Der im Auftrag von Georg Gschwandner († 1901; Alter 69), einem Bruder des Baumeisters, erbaute basilikale Saal stammt aus der Bauzeit und wurde 1887 sowie 1906 erweitert.
Das Gebäude wurde 2017 unter der Federführung von Bernhard Kammel restauriert. Im Zuge der Renovierung wurde eine zeitgemäße technische Infrastruktur behutsam in den historischen Bestand eingefügt sowie die ursprüngliche Raumorganisation der drei Veranstaltungssäle wiederhergestellt. Am 16. Februar 2018 wurde das Haus mit dem neuen Namen REAKTOR als transdisziplinärer Ort der Künste wiedereröffnet.
Der große basilikale Saal aus 1877 wurde 1887 und 1906 erweitert und zeigt an der Rückfront in der Geblergasse eine Rustikagliederung. Der westliche eingeschoßige Zubau wohl aus 1894 beinhaltet den sogenannten Strauss-Lanner-Saal, den etwas später errichteten Schützensaal sowie den im Rahmen der Renovierung 2018 neu geschaffenen Haupteingang. Die straßenseitige Front an der Geblergasse hat eine schlichte Putzquaderung. Der Zugang von der Hernalser Hauptstraße erfolgt durch ein späthistoristisches Zinshaus aus dem Jahr 1894; ebendort hat das Etablissement ein repräsentatives Foyer mit einem folgenden breiten Stiegenaufgang von 1883 / 1884.
Der große basilikale Saal ist ein dreischiffiger Rechtecksaal mit Holzsäulen mit Stuckummantelung, korinthischen Kapitellen und einem reich dekorierten Gebälk. Die Obergadenfenster sind rundbogig, das Spiegelgewölbe hat einen Stichkappenkranz und Lüftungsgitter. Dekorative Wandmalerei wurde übertüncht.
Unter den Sälen befinden sich ausgedehnte gewölbte Kellereien mit einem zugehörigen umgebauten Presshaus aus dem 17. Jahrhundert, einem Restbestand eines ehemaligen Gutes des Domkapitels von St. Stephan.