Besuch bei Dr.in Lotte Bailyn in Boston

Nachdem ich Dr. Franz Leichter in New York besuchen durfte, nahm ich die Möglichkeit im Zuge eines US-Aufenthaltes wahr, auch mit Dr.in Lotte Bailyn zusammenzutreffen. Für ihre mehrfach ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten verliehen die sozialdemokratischen Bildungsorganisationen den „1. Marie-Jahoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse“. Der Preis ist nach ihrer ebenfalls wissenschaftlich herausragend abreitenden Mutter Marie Jahoda benannt.

Für mich ist es ein große Ehre gewesen!

Der 1. Marie-Jahoda-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen

Die sozialdemokratischen Bildungsorganisationen haben in Erinnerung an die großen wissenschaftlichen Leistungen der österreichischen Sozialpsychologin und Pionierin der empirischen Sozialforschung Marie Jahoda den nach ihr benannten Preis ins Leben gerufen, um Persönlichkeiten zu ehren, die herausragende Erkenntnisse über das Wechselspiel von Arbeit und Gesellschaft erbringen. Marie Jahoda selbst stellte immer auch den sozialen Anspruch an die Wissenschaft, Gegenstand ihrer Studien waren lebensnahe Forschungsfragen, die sich an realen Problemen ihrer Gegenwart orientierten, wobei sie sich speziell für die Zusammenhänge zwischen individuellem Handeln und sozialem Kontext interessierte.

Der Preis prämiert Menschen, die – im Geiste Marie Jahodas – jenseits des neoliberalen Mainstreams den Wirtschaftsfaktor Arbeit in seinen sozialen und individualpsychologischen Funktionen der demokratischen und gesellschaftlichen Teilhabe sowie individueller Lebenserfüllung betrachten, auf die Herausforderungen des digitalen Umbruchs in der Arbeitswelt neue Antworten finden und sich über die Welt der Wissenschaft hinaus aktiv in politische Debatten einbringen.

Marie Jahoda promovierte bereits mit 25 Jahren in Psychologie und war damit eine der jüngsten „Doktoren“ an der Universität Wien. Im selben Jahr verfasste sie außerdem den Haupttext zu der heute weltbekannten Studie über Die Arbeitslosen von Marienthal und die Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf die Betroffenen. Sie schuf damit ein Werk der „erzählenden Wissenschaft“ von nicht nur literarischer Originalität, sondern bot erstmals auch wissenschaftlich fundierte Einblicke in das Alltagsleben der von Erwerbsarbeit abhängigen Menschen. Ihr bitteres Fazit, dass lang andauernde Arbeitslosigkeit nicht zu revolutionärem Verhalten führe, sondern zu Resignation, widerlegte empirisch diesbezügliche Hoffnungen mancher Theorien der Sozialphilosophie. Aufgrund ihres politischen Engagements für die österreichische Sozialdemokratie – Marie Jahoda war seit ihrer Jugend eng mit der Arbeiter*innenbewegung verbunden – kam sie, obwohl sie alleinerziehende Mutter einer Sechsjährigen war, für neun Monate in Haft und musste 1937 Österreich verlassen. Der austrofaschistische Staat erkannte ihr auch die Staatsbürgerschaft ab. Sie ging nach London, wo sie als Wissenschaftlerin weiter die sozialen und psychologischen Bedingungen des Wirtschaftsfaktors Arbeit erforschte, sich aber auch als Mitarbeiterin im britischen Informationsministerium und im Londoner Büro der Auslandsvertretung österreichischer Sozialist*innen sowie als Redakteurin des Senders „Radio Rotes Wien“ aktiv am Kampf gegen den Faschismus beteiligte. Nach dem Weltkrieg ging sie in die USA, wo sie zuletzt als Professorin für Sozialpsychologie an der New School for Social Research der New York University lehrte. 1958 kehrte sie nach Großbritannien zurück und nahm die britische Staatsbürgerschaft an. Nach mehreren Lehrtätigkeiten und einer Professur für Psychologie und Sozialwissenschaften, begründete sie 1965 an der University of Sussex den Lehrstuhl für Sozialpsychologie, den sie bis zu ihrer Emeritierung 1973 innehatte. 2001 starb Marie Jahoda in ihrer englischen Heimat Sussex.

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte sie sich auch mit den Methoden empirischer Sozialforschung sowie dem Problem, wie bei rein quantitativer Analyse unsichtbar bleibende Einstellungen und Werte messbar bzw. sichtbar gemacht werden können:

The problem in the human and social sciences is to make invisible things visible. Weiters forschte und publizierte Marie Jahoda zu den Themenbereichen Arbeit und Arbeitslosigkeit, Antisemitismus, Autorität und Familie sowie Nationalismus. Sie schuf zudem das Modell der manifesten und latenten Funktion von Erwerbsarbeit.

Erste Marie-Jahoda-Preisträgerin ist die 1930 in Österreich als Tochter von Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld geborene, US-amerikanische Sozialpsychologin Lotte (Franziska) Bailyn, welche die Auszeichnung für ihre Forschung zum Strukturwandel in der industriellen Arbeitswelt erhält. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Trennung von Arbeitswelt und Familie negativ auf Produktivität und Arbeitszufriedenheit auswirke. 1993 formulierte sie daher ihre vorerst kaum beachtete „duale Agenda“ zur Überwindung dieser Trennung und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Nach einem Bachelor-Abschluss 1951 in Mathematik promovierte Lotte Bailyn 1956 am Radcliffe-College – einem an die Harvard University in Cambridge bei Boston angeschlossenen ehemaligen Frauencollege – in Sozialpsychologie. Wie viele Akademikerinnen jener Zeit, ihre Mutter ebenfalls, musste sich Lotte Bailyn vorerst mit Zeitverträgen in der wissenschaftlichen Forschung durchschlagen, bis sie 1972 eine Anstellung als Associate Professor und 1980 als Full Professor an der Sloan School of Management am Massachusetts Institute of Technology M.I.T. erhielt. Als Zeichen der Anerkennung freuen wir uns, den Marie Jahoda Preis 2022 am Mittwoch, den 26. Oktober in Boston, an Lotte Bailyn zu übergeben.

Zusammentreffen mit Franz Leichter, Käthe Leichters Sohn in New York

Wieder einmal hatte ich die große Freude und Ehre Franz Leichter besuchen zu dürfen. Kennengelernt haben wir einander im Rahmen eines Abschlussprojektes eines Lehrgangs der Wiener Parteischule. Seit vielen Jahren tauschen wir uns in unregelmäßigen Abständen aus, besuchen einander gegenseitig. Auch heute durfte ich ihn im Kulturforum in New York treffen. Wir haben ein Video mit ihm aufgenommen und sind danach gemeinsam essen gegangen.

Franz ist für mich eine ständige Inspiration und mit Schlüssel in die Vergangenheit. Mit seinem Gesprächen gibt er mir auch heute noch Kraft und Linie.

Käthe Leichter war eine Ikone der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und die erste Österreicherin, die als Doktorin der Staatswissenschaften promoviert hat.  Nach dem Februar 1934 gehörte sie den illegalen Revolutionären Sozialist*innen an und war aktiv im Widerstand gegen den Austrofaschismus sowie dem aufkommenden Nationalsozialismus. Während Otto Leichter im Mai 1938 die Flucht aus Österreich gelang, wurde Käthe Leichter mit ihren Kindern daran gehindert. Als die Gestapo drohte, ihre Mutter als „Geisel“ zu nehmen, stellte sie sich der Polizei. Die Kinder konnten später zum Vater ins Ausland nachgebracht werden.

Nach 18 Monaten Haft wurde Käthe Leichter zu sieben Monaten Kerker verurteilt, danach aber nicht freigelassen, sondern ins Frauen-KZ Ravensbrück überstellt. Am 17. März 1942 wurde Käthe Leichter im Zuge der NS-Euthanasie „Aktion 14f13“ in der Psychiatrischen Anstalt Bernburg/Saale ermordet.

In ihrem letzten Brief an die Familie hieß es: „Um mich keine Sorgen! Ich bin gut beieinander und meine Gedanken sind stets in tiefster, unwandelbarer Liebe bei meinen lieben Buben…“

Franz Leichter wuchs gemeinsam mit seinem Bruder Heinz in New York auf. Leichter besuchte die öffentlichen Schulen in New York City und schloss 1952 das Swosmor College mit „magna cum laude“ ab. Er promovierte 1957 an der Harvard Law School, nachdem er in der US-Armee in Japan gedient hatte. Er war von 1969 bis 1974 Mitglied der New York State Assembly und von 1975 bis 1998 Mitglied des New York State Senats 1952.

Die Bildungsorganisationen der Wiener Sozialdemokratie stehen seit vielen Jahren in regen Austausch mit Franz Leichter und seiner Familie. Mehrmals besuchte Franz die Heimatstadt seiner Eltern und 2016 besuchte eine große Delegation aus Wien Franz in New York. Im Herbst 2022 spricht Astrid Rompolt, stellvertretende Vorsitzende der Wiener SPÖ-Bildung, Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin der Stadt Wien mit Franz Leichter im Österreichischen Kulturforum in New York über seine Mutter, seine Jugend sowie seine politische Karriere bei den Demokraten in New York. 

Benennung der Rudolf-Gelbard-Gasse

Im Rahmen eines Festakts feierlich benannt wurde
heute die Rudolf-Gelbard-Gasse in Wien Döbling. Die Gasse ist ein
Teilabschnitt des 12.-Feburar-Platzes – ein entsprechender Antrag auf
Benennung wurde im Juni 2021 Jahr von der SPÖ Döbling eingebracht und
von allen Parteien der Bezirksvertretung einstimmig angenommen. Bei
der Benennung anwesend waren SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Kulturstadträtin Veronica
Kaup-Hasler, SPÖ Wien-Landesparteisekretärin und Vorsitzende der SPÖ
Döbling Barbara Novak, BA der stellvertretende Döblinger
Bezirksvorsteher Thomas Mader sowie die Witwe des Verstorbenen,
Ingeborg Gelbard.

SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
würdigte Prof. Rudolf Gelbard in seinen Worten als einen der
wirksamsten Zeitzeugen und überzeugten Sozialdemokraten: „Rudolf
Gelbard hat bis zum Ende seines Lebens mit aller Kraft als Zeitzeuge
sowie auch als Aktivist gewirkt. Zurückhalten, aber doch emotional
und mit sehr klarer Sprache hat er sein Schicksal sowohl jenen, die
die Zeit des Nationalsozialismus selbst erlebt haben, als auch der
jungen Generation näher gebracht. Er war ein kraftvoller Mahner, dass
es Rechtsextremismus und Neonazismus nicht mehr geben darf. Wir alle
haben Rudolf Gelbard sehr viel zu verdanken. Als Zeitzeuge wie auch
als Mensch wird er unvergessen sein“, betonte Bürgermeister Dr.
Michael Ludwig.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler zollte Prof. Rudolf Gelbard
Respekt und Anerkennung: „Seine beeindruckende Persönlichkeit
spiegelt sich schon alleine in den Geschichten wider, die Menschen
mit großen Enthusiasmus über ihn erzählen. Als Antifaschist und
Kämpfer für Gerechtigkeit ist Rudolf Gelbard konsequent gegen
Antisemitismus aufgetreten und hat andere unermüdlich über die
Gräueltaten, die in dieser Stadt und in diesem Land passiert sind,
aufgeklärt. Ich freue mich, dass nun eine Straße in Wien nach ihm
benannt ist und er sich somit nicht nur in die Geschichte, sondern
auch in die Topografie dieser Stadt eingeschrieben hat“, so
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.

„Das Ableben vieler Holocaust Überlebender aufgrund ihres
mittlerweile hohen Alters macht es umso wichtiger, diesen Zeitzeugen
ein bleibendes Andenken zu bewahren“, ergänzte SPÖ
Wien-Landesparteisekretärin Barbara Novak, BA. „Straßenbenennungen
nach bekannten Persönlichkeiten sind ein wichtiger Teil der
Erinnerungskultur. Mit der Benennung der Rudolf-Gelbard-Gasse halten
wir die Erinnerung an Rudolf Gelbard als einen der aktivsten
österreichischen Zeitzeugen unter den Überlebenden des NS-Regimes
auch nach seinem Tod aufrecht. Das Erbe Rudolf Gelbards lebt in den
vielen Spuren, die er hinterlassen hat, weiter.“ Barbara Novak führte
weiter aus: „Es ist kein Zufall, dass gerade ein Teilabschnitt des
12.-Februar-Platzes nach Rudolf Gelbard benannt ist. Neben der
historischen Bedeutung bewohnte Rudolf Gelbard selbst eine Wohnung im
Karl-Marx-Hof. Von seinem Balkon aus sah er direkt auf den
12.-Februar-Platz. Nichts könnte passender sein, als ihm gerade hier
ein würdiges Denkmal zu setzen“, so die SPÖ
Wien-Landesparteisekretärin ergänzend.

Erfreut über die Benennung des neuen Straßenabschnitts zeigte sich
auch Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Mader von der SPÖ. „Die
unermüdliche Aufklärungsarbeit Rudolf Gelbards und die Schilderung
seines Schicksals insbesondere vor vielen tausenden Jugendlichen
haben einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung über die Verbrechen
des Nationalsozialismus, gegen das Wiederaufkeimen des Faschismus und
gegen das Vergessen geleistet. Ich bin stolz darauf, ihn persönlich
gekannt zu haben“, so BV-Stv. Thomas Mader.

Zur Person Prof. Rudolf Gelbard

Prof. Rudolf Gelbard wurde am 4. Dezember 1930 in Wien geboren. Im
Jahr 1942 wurde er von den Nationalsozialisten ins
Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, das er gemeinsam mit
seinen Eltern überlebte. Nach dem Krieg holte er die ihm
vorenthaltene Bildung nach und war im Bundesministerium für soziale
Verwaltung tätig. Von 1975 bis Ende der 1990er-Jahre arbeitete er in
der Ombudsmann-Redaktion der Zeitung „Kurier“. Rudolf Gelbard war
Mitglied des Vorstands des Dokumentationsarchivs des Österreichischen
Widerstandes. Er war Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des
Bundesverbandes Israelitischer Kultusgemeinden in Österreich, des
Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien, des Silbernen
Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und des
Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst. Seit 2008
vergibt der „Republikanische Club Neues Österreich“ den
„Rudolf-Gelbard-Preis für Aufklärung gegen Faschismus und
Antisemitismus“. Ebenfalls im Jahr 2008 veröffentlichte Walter Kohl
das Buch „Die dunkle Seite des Planeten: Rudi Gelbard, der Kämpfer.
Im selben Jahr würdigte auch der Sender 3sat Rudolf Gelbard mit der
Dokumentation „Der Mann auf dem Balkon. Rudolf Gelbard –
KZ-Überlebender, Zeitzeuge, Homo Politicus“. Bis zu seinem Tod gab
Rudolf Gelbard sein Wissen über die NS-Zeit an die nachfolgenden
Generationen weiter. Rudolf Gelbard starb 2018 in Wien.

Am 9. Mai 2022 wurde zu Ehren Rudolf Gelbards das „Prof. Rudolf
Gelbard Symposium“ abgehalten. Die Veranstaltung kann hier in voller
Länge nachgesehen werden:
[https://www.youtube.com/watch?v=v2mJRmTvwzQ]
(https://www.youtube.com/watch?v=v2mJRmTvwzQ)

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier:
https://flic.kr/s/aHBqjA9ZHy

Gedenkveranstaltung an die 1.299 Deportierten des 1. Oktober 1942 unter anderem Rudi Gelbard

mit: Klub der Parteischülerinnen und Parteischüler, Wiener Bildungsakademie, SPÖ Bildung, SPÖ Bildung//Erw. Präsidium, Wiener SPÖ-Bildung, Mario Markovic, Silvia Benes, Zoran Djekic, Elias Fuhrer, Maurizio Giorgi, Dominik Lang, Margot Baulesch, Victoria Ihl, Peter Jessner, Leopold Kernstock, Hassan Khanteche,Albert Lebl, Gregor O. Novak, Amir Peyman, Inken Barbara Podesser, Maximiliane Radl, Gül Stift-Akkilic, Alexander Suchanek, Waltraud Barton

Kein Vergeben! Kein Vergessen !

Wer kennt Maly Trostinec? Was hat es mit dem Projekt GeHdenkWEGe auf sich? Denkwürdiger Abend in der Wiener Bildungsakademie. Dazu war der Verein zu Gast mit der Gedenkinitiative IM-MER erinnern Maly Trostinec, wo der ehemalige Parteischüler Dominik Lang im Vereinsvorstand tätig ist und den Kontakt zwischen der WBA und dem Verein vermittelte, referierte die Vereins-Obfrau Waltraud Barton vor den Teilnehmer:innen des 50. Lehrganges der Wiener Parteischule – Anna Altmann&Bruno Pittermann, des 51. Lehrganges der Wiener Parteischule Josef Staribacher&Marie Jahoda sowie der FSG Akademie Wien über die Tätigkeit und Entstehung des Vereins, als auch über sein aktuelles Gedenkprojekt GeHdenkWEGe, wo heuer an 27. Gedenktagen an die Opfer der jeweiligen Massen-Deportationen 1942 von Wien aus erinnert wird. 27406 Menschen waren betroffen.

Waltraud Barton überreichte dem Leiter der Wiener Parteischule Wolfgang Markytan als Dank für die Einladung das Totenbuch von Maly Trostinec, welches sie selbst verfasste. Abschließend beteiligten sich alle Teilnehmer:innen aktiv an dem Gedenkprojekt indem sie 1000 Namenskarten zum Gedenken an die Opfer der Deportation am 20.6.1942 nach Theresienstadt schrieben.

Herzlichen Dank und Kompliment an Alle für die großartige Unterstützung! Die Namen werden am kommenden Montag, dem 20.6.2022, am 80. Jahrestag ab 16:00 Uhr vor dem Luegerdenkmal am Luegerplatz wieder vorgelesen. Schaut vorbei und lest die Namen vor! Niemals vergessen!

Mehr Infos unter http://www.im-mer.at/

75 Jahre Wiener Parteischule

Die 1947 von Karl Czernetz gegründete Wiener Parteischule feiert heuer ihren 75. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet am 7. September eine Festveranstaltung in der Kulturgarage der Volkshochschule in der Seestadt Aspern statt.

Mit dem bereits laufenden 52. Lehrgang habe ich folgende Statistik: Ich selber haben den 27. Lehrgang der Wiener Parteischule absolviert, durfte danach im Wiener SPÖ-Bildungssekretariat den 28. Lehrgang der Wiener Parteischule mitorganisieren und wurde zum 29. Lehrgang der Leiter dieser wichtigsten Grundausbildung der Arbeiter*innen-Bewegung. Somit 26 Lehrgänge vor und 26 Lehrgänge mit Wolfgang Markytan….

Das Video zur Veranstaltung, wie immer von unserem Bernd Heger und seinem Team, findest du hier.

Die Bilder zur Veranstaltung, wie immer von unserem einzigartigen Markus Sibrawa, findet du hier.

Hier das Programm:

BEGRÜSSUNG
Landtagsabgeordneter Mag. Marcus Schober, Direktor der Wiener Bildungsakademie
Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Bundesbildungsorganisation

ES SPRECHEN
Nationalratspräsidentin Doris Bures
SPÖ-Bundesparteivorsitzende Dr.in Pamela Rendi-Wagner
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

LIVE-ZUSCHALTUNGEN
Landtagspräsident Ernst Woller aus Quebec, Vorsitzender der Wiener SPÖ-Bildung
Landtagsabgeordneter Dr. Georg Dornauer aus Sellrain, Vorsitzender der SPÖ Tirol
Abgeordneter Dennis Buchner aus Berlin, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses
Dr. Franz Leichter aus New York, ehemaliger New York State Senator

Moderation: Mag.a Sonja Kato

DIPLOMÜBERGABE, ERÖFFNUNG UND EHRUNG
Überreichung der Diplome an die Absolvent*innen des 47., 48. und 49. Lehrgangs
und Begrüßung des 50., 51. und 52. Lehrgangs der Wiener Parteischule
durch Parteischulleiter Bezirksrat Wolfgang Markytan, MA
Überreichung des Karl-Czernetz-Preises durch Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

IM ANSCHLUSS
Fest mit Buffet, vielen freundschaftlichen Gesprächen und Musik von DJ Mauri Q