Wiener Wasser baut Wasserbehälter Schafberg aus und prüft eine neue Photovoltaik-Anlage

Seit fast 150 Jahren fließt Hochquellwasser aus den niederösterreichisch-steirischen Alpen nach Wien. Über Wasserbehälter und das Wiener Rohrnetz werden die Haushalte in der Stadt flächendeckend mit Trinkwasser in bester Qualität versorgt. Damit das so bleibt, wird die Wiener Wasserversorgung laufend erweitert und modernisiert. Von September 2022 bis Sommer 2024 erfolgt die Erweiterung des Wasserbehälters Schafberg im Bezirk Hernals. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt der Bau einer neuen Wasserkammer, die das bisherige Speichervolumen von knapp 23 Millionen Liter auf 60 Millonen Liter fast verdreifacht.

„Wiener Wasser ist das wichtigste Lebensmittel der HernalserInnen. Die Ausbauarbeiten an Rohrnetz und Wasserbehälter stellen sicher, dass der Bezirk auch künftig bestens mit Hochquellwasser versorgt wird“, streicht die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer hervor.

Nachhaltigen Strom soll künftig eine Photovoltaik-Anlage am ausgebauten Wasserbehälter Schafberg liefern. „Mit Hochquellwasser wird fast 5-mal so viel Ökostrom erzeugt, wie für die gesamte Wasserversorgung benötigt wird. Zusätzliche Photovoltaik-Anlagen auf Wiener Wasserbehältern sind ein weiterer wesentlicher Schritt zur klimaneutralen Stadt“, sagt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Wien ist die Stadt mit dem besten Trinkwasser und wir freuen uns, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Hernals – Ein Bezirk des Widerstand

Leopold Holy, Leopoldine Nebenführ und Alexander Eifler sind nur drei der vielen Hernalser*innen die Widerstand gegen das totalitäre und faschistische Dollfuß/Schuschnigg Regime leisteten.

In Hernals gibt es etliche Orte, an denen sich mutige Menschen gegen ein konservatives und autoritäres Weltbild stellten (Türkenritthof, Remise Wattgasse etc.) und für eine progressive und inklusive Gesellschaft eintraten. Nicht wenige haben dabei Alles riskiert und Viele haben dabei ihr Leben verloren.

Heute am 12. Februar gedenken wir der heroischen Taten, welche diese stolzen Arbeiter*innen im Namen der Demokratie im Jahr 1934 (und bereits Jahre zuvor) vollbracht haben.

Selbstverständlich lehne ich Gewalt jeglicher Art ab, aber die Versuche christozialer die damaligen Verhältnisse zu relativieren und teilweise auch zu legitimieren, sind beschämend und als Geschichtsrevisionismus zu benennen. Klare Worte meinerseits an unseren Innenminister Karner: ES WAR FASCHISMUS!

Wer mehr über die beindruckende Geschichte des Hernalser Widerstands lernen möchte, dem empfehle ich das großartige Buch „Verfolgung, Widerstand und Freiheitskampf in Hernals“ von Peter Ulrich Lehner.

Besuch des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses Dennis Buchner in Wien

Ich habe mich sehr gefreut, meinen langjährigen Freund Dennis Buchner wieder einmal in Wien begrüßen zu dürfen. Kennen gelernt haben wir einander vor einigen Jahren als er frisch gebackener Abgeordneter in Berlin und dort auch Landesparteisekretär wurde. Heute, einige Jahre danach, darf ich einem Zusammentreffen mit dem Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses sowie des Wiener Landtagspräsidenten ernst Woller beiwohnen. Neben vielen politischen Austausch stand eine Dachbesichtigung des Wiener Rathauses sowie eine Diskussionsveranstaltung am Programm.

https://www.facebook.com/wibiak/videos/4685957194855547

Bundesbildungspräsidium virtuell aus LINZ

Eine sehr erfolgreiche Arbeitssitzung im Richard-Bernaschek-Saal im historischen Gebäude der SPÖ Oberösterreich. Großer Dank an die SPÖ Vorsitzende Birgit GERSTORFER, Landesbildungsvorsitzenden Bernd DOBESBERGER, Landesbildungsgeschäftsführerin Annemarie OBERMÜLLER (alle im Bild), mein Team Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang MARKYTAN und Organisationsprofi Bernd HERGER.

Bild: bei der Gedenkstätte am historischen Ort, an dem die Kämpfe am 12.2.1934 begonnen haben!

Die Parteischule geht wieder los!

Am Dienstag 18. Jänner 2022, wurden die beiden neuen Lehrgänge der Wiener Parteischule eröffnet.

Der 50. Lehrgang der Wiener Parteischule – Bruno Pittermann & Anna Altmann Lehrgang sowie der 51. Lehrgang der Wiener Parteischule – Josef Staribacher & Marie Jahoda Lehrgang.

Es war ein besonderer Tag, denn genau 96 Jahre nach Eröffnung der Ersten Arbeiter*innen-Hochschule der Sozialdemokratie durch Robert Dannerberg, Karl Seitz, Franz Domes und Max Adler, konnten wieder an die 70 Teilnehmer*innen, aufgeteilt auf einen Vormittag- und einen Abend-Kurs, die intensivste Ausbildung innerhalb der sozialdemokratischen Arbeiter*innen-Bewegung in Angriff nehmen.

Eröffnet wurden die Lehrgänge vom Vorsitzenden der Wiener SPÖ-Bildung Landtagspräsidenten Ernst Woller und dem Direktor der Wiener Bildungsakademie Landtagsabgeordneten Mag. Marcus Schober.

Ebenso wurden, sicherheitstechnisch bedingt, Videos der SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Nationalratsklubvorsitzende Dr.in Pamela Rendi-Wagner, des SPÖ-Bundesbildungsvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard Schmid sowie des leitendes Sekretärs des Österreichischen Gewerkschaftsbundes Willi Mernyi gezeigt.

Skifahren in Lienz, der Sonnenstadt…

Wieder einmal durften wir einige Tage nach Osttirol fahren um ein wenig Ski zu fahren. Es war wie immer ein herrlicher Urlaub, auch wenn wir nur ein paar Tage blieben. Neben dem sportlichen stand natürlich auch ein Treffen mit der SPÖ vor Ort am Programm. Mit Stadtrat Armin Vogrincsics verbindet mich seit unserer gemeinsamen Zeit in der Wiener Parteischule eine intensive Freundschaft. Besonders empfehlen wir die Rats auf der Naturfreunde Hütte mit einem einzigartigen Kaiserschmarrn!

Hernalser Ruhdis zum Ausruhen

Seit Kurzem stehen im Schwarzenbergpark 18 so genannte „Ruhdis“ zum Ausruhen bereit. Auf den neuen selbstgebauten RUHDI-SCHLAFGUT-Liegen des Forst- und Landwirtschaftsbetriebes der Stadt Wien (MA 49) kann komfortabel gerastet und der Ausblick in die Landschaft genossen werden.

Die Hauptaufgabe der MA 49 ist es, für gesunde und klimafitte Wiesen, Wälder, Felder und guten Wein zu sorgen. „Eine wichtige Aufgabe ist aber auch, die Erholungsgebiete für die Wiener*innen am Stadtrand – wozu auch der Schwarzenbergpark in Hernals zählt – attraktiv zu halten.

Die MA 49 hat dazu den „RUHDI“, das vielseitige RUH-DICH-AUS-Mobiliar für Draußen selbst entwickelt und stattet nun die ersten Erholungsgebiete in Wien damit aus. Dabei gibt es mehrere Modelle – vom herkömmlichen Bankerl bis zur gemütlichen Liege. Der Vorteil der Ruhdis ist, dass sie von den MitarbeiterInnen der MA 49 selbst gebaut werden und auch einfach zu reparieren sind, wenn das einmal nötig sein sollte. Hochwertige Materialien wie naturbelassenes Lärchenholz sind sehr langlebig und bieten hohen Sitz- und Liegekomfort.

Die Kosten für die neuen Hernalser Sitz- und Liegegelegenheiten werden von der MA 49 übernommen, was das Bezirksbudget entlastet, sehr zur Freude von Bezirksvorsteherin

Dr.in Ilse Pfeffer: „Ich bedanke mich herzlich für die neuen Möbel zum Ausruhen für den Schwarzenbergpark. Für 2022 werden weitere 25 gemütliche Ruhdis für Hernals gebaut und im Park aufgestellt.“

Hernalser Bezirksvertretungssitzung

Am Mittwoch 15. Dezember 2022 fand die letzte Sitzung des Jahres 2021 der Bezirksvertretung Hernals statt. Um die covidbedingten Mindestabstände einzuhalten, wurde die Sitzung in der VHS Rudolfsheim-Fünfhaus abgehalten.

Bei der Sitzung wurde auch das Bezirksbudget für das Jahr 2022 einstimmig beschlossen. Das beschlossene Budget beträgt 9 Millionen Euro und beinhaltet zahlreiche Investitionen in Bildung, Klimaschutz und Sanierung von Straßen/Gehwegen. Ebenso vorgesehen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Hitzeinseln, für Pensionistenklubs, bessere Beleuchtung 💡, die Parkbetreuung für Jugendliche und Kinder, die Planungen für die Neugestaltung der Kalvarienberggasse und vieles mehr. Zudem wurden die Mittel für die Umgestaltung der Jörgerstraße zwischen Gürtel und Ranftlgasse beschlossen. Hier werden 16 neue Bäume gepflanzt, Aufenthaltsbereiche geschaffen, Trinkbrunnen errichtet und Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit gesetzt.

Genauere Informationen dazu stellen wir euch im kommenden Jahr vor. Die Hernalser Kommunalpolitik ist lebendig und arbeitet daran, den Bezirk noch lebenswerter zu gestalten.

Der Beschluss des Voranschlages für 2022 war eines der Tagesordnungs-Themen bei der Hernalser Bezirksvertretungssitzung am 15. Dezember 2021. Mit diesen Mitteln können nun wichtige Aufgaben und Projekte im kommenden Jahr für Hernals vorangebracht und
realisiert werden.

Insgesamt hat Hernals für das Jahr 2022 ein Budget von 9 Millionen
Euro vorgesehen. Schwerpunkte dabei sind Investitionen in Bildung,
Klimaschutz und Sanierung von Straßen, Gehwegen und Radrouten. „Der
größte Anteil mit 2,8 Millionen Euro ist für Verbesserungen bei
Schulen und Kindergärten reserviert“, sagt Bezirksrat Mag. Gerhard
Neumeister, Vorsitzender des Finanzausschusses der Bezirksvertretung.
Im Budget des kommenden Jahres eingeplant sind auch Maßnahmen für die
Beseitigung von Hitzeinseln. Ebenso werden der Betrieb der
Pensionistenklubs, die Planungen für die Neugestaltung der
Kalvarienberggasse, Parkbetreuung für Kinder und Jugendliche, sowie
Investitionen für bessere Beleuchtung finanziert. Zudem wurden die
Mittel für die Umgestaltung der Jörgerstraße zwischen Gürtel und
Ranftlgasse beschlossen. Hier werden 16 neue Bäume gepflanzt,
Aufenthaltsbereiche geschaffen, Trinkbrunnen errichtet und Maßnahmen
für mehr Verkehrssicherheit gesetzt.

Ferner hat die SPÖ Hernals folgende Anträge zu Zukunftsthemen
eingebracht: Supergrätzl Zeillergasse, Fußgänger*innen Pilotbezirk
Hernals inkl. Erstellung Masterplan „Gehen“ sowie die Fortsetzung des
Radweges Jörgerstraße Richtung Elterleinplatz und den weiteren Ausbau
von Freizeiteinrichtungen in der Alszeile.