Tag des Kindes in Hernals

#dieguteMeldungdesTages
#TagdesKindes
#HernalserKlubvorsitzender

Am Sonntag war der Tag des Kindes! Immer wieder schön, wenn wir Kinder zum Feiern, singen und lachen bewegen können. Dieses Mal wieder hervorragend organisiert von den Hernalser Kinderfreunden. Und auch viele Mitarbeiter*innen und Funktionär*innen mit dabei!!!

Kicken mit dem Bürgermeister Michael Ludwig auf der Hohen Warte

#DieguteMeldungdesTages

Wieder einmal durfte ich mit unserem Bürgermeister Dr. Michael Ludwig gemeinsam bei seinem Ludwig-Ruck-Fußball-Turnier auf der Hohen Warte auflaufen. Es ist immer wieder eine Freude, mit so einem Teamplayer gemeinsam zu Erfolgen zu kommen!

Das Team Politik, mit Spieler*innen aus allen Fraktion, hat das wichtige Match gegen das Team Wirtschaft gewonnen. Aber im Endeffekt: Getrennt im Denken, vereint im Dress…

Am Gürtel Night Walk mit Esrap

Zum 23. Mal wurde bereits der Gürtel Night Walk durchgeführt. Auch heuer gab es wieder jede Menge Musik, Lesungen, Gespräche und gastronomisches zum Genießen bei der Gürtel-Bögen.

Ich habe mich gefreut, die Ottakringer HipHop-Band Esrap kennengelernt zu haben. Echt tolle Musik, hat mich mitgerissen!

EuroPub-League 2021 in Wien – Football is coming home…

Wieder einmal durfte ich meine Fußballschuhe schnüren: Das legendäre europäische Fußball-Turnier wurde wieder in Wien abgehalten.

Initiiert wurde das Turnier von Bernd Herger aus Wien, Declan Crean aus Rome sowie Kevin Teerhovengadum aus London. Es hat sich in den Jahren weiter entwickelt.

2010 in Wien, 2011 in Rom, 2012 in Mannheim, 2016 in Wien und 2018 in München konnte ich mitkicken.
2013 in Tipperary, 2014 in Ghent, 2015 in Stockholm, 2017 in Zakopane, 2019 in Bradu habe ich es nicht geschafft, dabei zu sein.

Mit meiner eigenen Leistung darf ich mehr als zufrieden sein: 6 Tore und 5 Vorlagen, bei ausschließlichen 2. Hälfte-Einwechslungen… Das macht schon was aus, wenn man immer richtig steht, wenn man angeschossen wird….

Ausgetragen wurde das Turnier in der Seestadt Aspern bei „Andi kickt“. Andi Steinbach hat hier etwas Hervorragendes geschaffen und die Plätze auf dem Dach eines Hauses bieten sich idealerweise dazu an!

Aber auch schon für 2022 ist alles fest eingeplant: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Weitere Infos

Fotos

Paul Watzlawick wäre heute 100 Jahre geworden

#DerKommunikator

Paul Watzlawick wurde am 25. Juli 1921 in Villach geboren. Er gilt heute als einer der bedeutetsten Kommunikationswissenschaftler der Welt. Auf viele seiner Erkenntnisse beruhen auch meine Lehren und Vorträge in meinen Kommunikations-Workshops.

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“ – Sicher der Klassiker, den jede und jeder von uns schon einmal gehört hat. Und auch danach lebt, denn bewusst ist es uns allen, dass wir auch, wenn wir nichts direktes sagen, eine Aussagen von uns geben…

Meine Lieblingsthese von Paul Watzlawick ist ja eine andere – welche, dass müsst ihr schon in einem gemeinsamen Workshop herausfinden….

Danke für deine Erkenntnisse, ich arbeite viel und gut damit!

Weitere Infos zu Paul Watzlawick von der Seite: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Paul_Watzlawick

Paul Watzlawick, * 25. Juli 1921 Villach, † 31. März 2007 Palo Alto (USA), Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut.

Paul Watzlawick wurde als zweites Kind von Paul Watzlawick (sen.) und dessen Frau Emy (geborene Cesari) in Villach geboren, wo sein Vater Prokurist der Filiale der Centralbank der deutschen Sparkassen war. 1923 übersiedelte die Familie nach Wien, 1928 wieder zurück nach Kärnten. 1938 maturierte Paul Watzlawick in Villach mit Auszeichnung.

Im selben Jahr zog er erstmals den Unmut der nationalsozialistischen Machthaber auf sich, als er gemeinsam mit Schulkollegen NS-Plakate mit Scherzparolen überklebte. Unmittelbar nach der Matura wurde Watzlawick zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und nach Kriegsbeginn zur Wehrmacht überstellt. Als Dolmetsch für Englisch übersetzte er zum „Nachteil der Deutschen“ unvollständig. Der regimekritische Briefwechsel mit seiner Mutter, der über mehrere Monate lang zensuriert worden war, brachte ihn 1944 vorübergehend in Untersuchungshaft. Einer Verurteilung wegen „Staatsfeindlicher Betätigung“ konnte er nur wegen des Kriegsendes entkommen.

Danach studierte er an der Università Ca‘ Foscari in Venedig Philosophie und Philologie. Nebenbei arbeitete er als Dolmetscher.

1949 promovierte er im Fach Philosophie mit einer Arbeit über den russischen Philosophen Wladimir Sergejewitsch Solowjow. Am Carl-Gustav-Jung-Institut in Zürich absolvierte er anschließend, von 1950 bis 1954, eine Ausbildung zum Psychotherapeuten und Analytiker. Während einer ausgedehnten Reise nach Indien 1954/1955 setzte sich Watzlawick zudem mit der östlichen Philosophie auseinander und hielt Vorträge über Psychoanalytik. Nach kurzer Tätigkeit am Goethe-Institut in München übernahm er 1957 einen Lehrstuhl für Psychotherapie an der Universität in San Salvador. Schwerpunkte seiner dortigen Forschungsarbeit waren Kommunikationsprozesse und die Systemische Familientherapie.

1959 ging er in die USA, zunächst an das Institute for Direct Analyses in Philadelphia, bevor er 1960 an das Mental Research Institut in Palo Alto/Kalifornien berufen wurde, an dem er seitdem als Forschungsbeauftragter und Psychotherapeut tätig war. Ab 1976 lehrte er außerdem als Professor, später auch als Emeritus an der Stanford University und nahm darüber hinaus zahlreiche Lehraufträge in Europa wahr. Daneben war er weiterhin als Psychotherapeut und Berater für Unternehmen tätig.

In seiner wissenschaftlichen Arbeit setzte sich Watzlawick vor allem mit der menschlichen Kommunikation auseinander. Berühmt wurde sein Satz: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Als Vertreter des an der Wiener Schule orientierten „radikalen Konstruktivismus“ nahm Watzlawick eine wissenschaftstheoretische Position ein, die menschliches Wissen um die „Wirklichkeit“ mehr oder weniger in Frage stellt. Für ihn war „die sogenannte Wirklichkeit das Ergebnis von Kommunikation“ („Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“, 1976).

Internationale Popularität erlangte Watzlawick durch seine publizistische Tätigkeit. Neben zahlreichen Fachartikeln schrieb er 18 Bücher, die in 85 Sprachen übersetzt wurden. Mit viel Witz, Sachkenntnis und anschaulichen Fallbeispielen erreichte er ein Millionenpublikum. Manche Fachbegriffe, die Watzlawick in den Diskurs eingebracht hat, gehören heute zum allgemeinen Wortschatz wie „feed-back“, „self-fulfilling prophecy“, „double bind“ oder „Beziehungsfalle“.

Als Mitautor publizierte Watzlawick 1967 mit dem Standardwerk „Menschliche Kommunikation“ eine Untersuchung über menschliche Kommunikation, ihre Formen, Störungen und Paradoxien. Seine „Anleitung zum Unglücklichsein“ (1983) wurde ein Bestseller. 2012 war das Sachbuch (!) Vorlage für den gleichnamigen Spielfilm von Sherry Hormann. Von 1989 bis 1999 war Watzlawick wiederholt Vortragender bei den „Wiener Vorlesungen“.

Die Wiener Ärztekammer vergibt seit 2008 den Paul-Watzlawick-Ehrenring an „Persönlichkeiten, die sich für den Diskurs zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen sowie die Humanisierung der Welt einsetzen und auch dementsprechende Publikationen veröffentlicht haben“.

2016 wurde der Watzlawickweg nach dem Kommunikationwissenschaftler benannt.

Donauinsel, intelligente Kanalsteuerung & Pufferbecken: Wien ist Vorreiter beim Hochwasserschutz


#DieguteNachrichtdesTages

Hochwasser und extremer Regen werden immer häufiger. Wien setzt deshalb auf ausgeklügelten Schutz gegen Überflutungen: intelligente Kanalsteuerung, riesige unterirdische Pufferbecken und nicht zuletzt die Neue Donau. Ohne sie wäre Wien in den letzten 20 Jahren schon mehrmals unter Wasser gestanden. Beim Hochwasserschutz achtet die Stadt möglichst auf Natur und Lebensqualität. Die Wiener ÖVP ist zuverlässig dagegen – bis das Hochwasser kommt. 

Die letzten Tage haben erneut gezeigt, wie wichtig Hochwasserschutz ist. Der Klimawandel führt immer öfter zu Starkregen und Überflutungen. Wien ist gut vorbereitet: Ein durchdachtes Sicherheitsnetz aus intelligenter Kanalsteuerung und Auffangbecken kann Starkregen “verdauen”. Wenn alle Stricke reißen und die Donau Hochwasser führt, hat die Stadt eine Notbremse: die Neue Donau. Dieses Entlastungsgerinne hat die Stadt allein in den letzten 20 Jahren schon vor zwei “Jahrhunderthochwassern” gerettet. Die ÖVP wollte es um jeden Preis verhindern.

ÖVP kündigt aus Protest Koalition auf

„Ohne die Donauinsel würden vermutlich bereits weite Teile der Leopoldstadt, der Brigittenau, Floridsdorfs und der Donaustadt meterhoch unter Wasser stehen.“ Das schrieb das Nachrichtenmagazin Profil während des „Jahrhunderthochwassers“ 2013. Das Entlastungsgerinne, die Neue Donau, bewahrte Wien schon zum zweiten Mal seit der Jahrtausendwende vor einer Katastrophe.

Der Bau der Donauinsel. Die ÖVP wollte ihn verhindern. Erst beim Hochwasser 2002 änderte sie ihre Meinung. Foto: MA 45
Die ÖVP wollte den Bau der Neuen Donau und der Donauinsel verhindern. Erst beim Hochwasser 2002 änderte sie ihre Meinung. Foto: MA 45

1973 war Spatenstich für das Megaprojekt. Die Wiener ÖVP und Kronen Zeitung tobten. Aus Protest beendete die Stadt-ÖVP sogar die Koalition mit der SPÖ im Gemeinderat. Laut ihr hatte “die Stadt Wien dringendere Aufgaben zu lösen”. Währenddessen prognostizierte die Kronen Zeitung eine „trost- und fantasielos angelegte Insel ohne Menschen”. Fast während des gesamten Baus schossen ÖVP, Krone und Bürgerinitiativen bei jeder Gelegenheit quer.

Neue Donau: Wasser kann ausweichen

In der Neuen Donau gibt es drei Wehranlagen. Also vereinfacht gesagt: Schleusen. Die erste davon in Langenzersdorf trennt das Entlastungsgerinne von der Donau. Normalerweise ist es verschlossen, die Neue Donau also ein stehendes Gewässer. Erst bei Hochwasser leitet die Stadt Wien bei Langenzerdsorf und leitet Wasser aus der Donau in die Neue Donau um. Die beiden anderen Wehranlagen regulieren den Wasserfluss in und den Abfluss aus dem Entlastungsgerinne.

Wassermassen, die sonst Teile Wiens überfluten würden, können so in die Neue Donau ausweichen. Deshalb gilt bei Hochwasser auch Badeverbot. Einerseits gelangt verschmutztes Wasser aus der Donau in die Neue Donau. Andererseits ist die Neue Donau dann auf einmal ein Fluss mit starker Strömung.

Hochwasserschutz und Naturparadies

Obwohl Neue Donau und Donauinsel erst 1988 endgültig fertig waren, entwickelte sich “die Insel” schon ab den frühen 1980ern zu einem der liebsten Plätze der Wienerinnen und Wiener. 1984 fand dann das erste Donauinselfest statt. Bald konnte sich keine und keiner mehr Wien ohne die Donauinsel vorstellen. Nach und nach verstummte die Kritik aus der Wiener ÖVP.

Nach dem ersten Jahrhunderthochwasser der letzten 20 Jahre 2002 räumte selbst der damalige ÖVP-Wien-Obmann und einstige Gegner des Projekts  Alfred Finz ein: man könne froh sein, dass sich die SPÖ durchgesetzt hat. „Die Donauinsel ist eine gute Sache”, bekannte er.

Mehrstufiger Hochwasserschutz

Eines ist jetzt schon sicher: Auch das Hochwasser 2013 wird den Titel „Jahrhunderthochwasser“ wohl früher abgeben müssen, als allen lieb ist. Und auch zwischen diesen Naturkatastrophen wird extremer Regen immer häufiger. Deshalb hat Wien weiter in durchdachten Hochwasserschutz investiert.

Die Kanalisation der Stadt bietet deshalb genug Reserven. “Normale” Regengüsse und Gewitter kann sie aufnehmen. Außerdem wird das Wasser innerhalb des Wiener Kanaletzes intelligent gesteuert. Regnet es in einem Teil der Stadt besonders stark, wird Wasser von dort in weniger ausgelastete Teile des Kanals geleitet. Viele Überflutungen verhindert Wien bereits dadurch.

Wien verhindert unbemerkt Überflutungen

Wenn das nicht mehr reicht, stehen fünf riesige unterirdische Speicherbecken als Puffer bereit. Allein sie fassen bis zu 210 Millionen Liter Wasser. Zum Beispiel 30 Meter unter dem ersten Bezirk, unter einer Streuobstwiese in Liesing, oder unter einem Sportplatz in Simmering. Durch riesige Rohre werden die Wassermassen dorthin geleitet. Insgesamt kann das Wiener Kanalnetz eine halbe Milliarde Liter Wasser aufnehmen.

Oft merken es die Wienerinnen und Wiener deshalb nicht einmal, wenn Unwetter ohne Hochwasserschutz zu Überschwemmungen führen würden. Die Wassermassen werden unterirdisch abgefangen. Erst bei wirklich extremen Hochwasserständen der Donau zieht Wien seinen Joker und öffnet die Schleusen zur Neuen Donau.

Text und Bild von: https://neuezeit.at/hochwasser-wien-oevp/?fbclid=IwAR3H-hNB2fRhDmyCn2Wxt8kRI7Rz99M0e3J4bb8yWCoMWVWlo1irCAvnI2w

Starcamp in Hernals… Erinnerungen werden wach… Training mit Lukas Königshofer

Letzte Woche fand wieder das „Star Camp“ am Dach des Hernalser Engelmanns statt. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren, können hier eine Woche mit echten Fußballstars trainieren und von ihnen lernen.

Fußballprofis und Trainer werden für dieses Projekt von der Fußballergewerkschaft engagiert, um den Kids neben den physischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Toleranz und Disziplin beizubringen. Hier wird auf ein gutes Miteinander geachtet.
Die großartige Idee geht auf Christian Meidlinger (Präsident der Younion _ Die Daseinsgewerkschaft ) und die VdF – Vereinigung der Fußballer (Fußballergewerkschaft) zurück.

Der Bezirk Hernals hat für alle Kinder die mitgemacht haben eine Unterstützung von 50€ bereitgestellt. Als Bezirksrat und Sportbeauftragter durfte ich die Trainingseinheit am Mittwoch besuchen, die der erfahrene Tormann Lukas Königshofer leitete.

Lukas Königshofer spielte neben dem SK Rapid auch 7 Jahre erfolgreich in Deutschland und hatte einiges zu erzählen.

Genauere Details zu den Star Camps

Bilder: Ismail Al-Hashimy