Es lebe der Zentralfriedhof…

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Mit dem musikalischen Klassiker von Wolfgang Ambros will ich euch den Wiener Zentralfriedhof vorstellen. Neben den meisten Ehrengräbern von bekannten PolitikerInnen und KünstlerInnen werden hier auch viele Gedenkveranstaltungen der Sozialdemokratie durchgeführt. Der Besuch ist, egal ob zum Gedenken, einer Laufrunde oder einer Kulturveranstaltung, immer ein Erlebnis. Und auch das Krematorium Österreichs steht hier. Und wer hats erfunden? Richtig: Stadtrat Franz Siegel!

Der Wiener Zentralfriedhof ist der zweitgrößte Friedhof Europas. Seine Gesamtfläche beträgt 2,5 km². Er beherbergt rund 330.000 Gräber, darunter rund 1.000 Ehrengräber. Insgesamt drei Millionen Menschen aller Konfessionen sind hier begraben. Die erste Einzelbestattung war jene von Jakob Zelzer am 1. November 1874. Das Grab besteht heute noch (in der Gruppe 0, Reihe 0, Nummer 1) und befindet sich neben dem Verwaltungsgebäude an der Friedhofsmauer. Täglich finden am Zentralfriedhof zwischen 20 und 25 Beerdigungen statt.

Neben den katholischen Gräbern des interkonfessionellen Hauptteils beherbergt das riesige Areal einen evangelischen Friedhof, den neuen und den alten jüdischen Friedhof, eine islamische Abteilung, eine syrisch-orthodoxe Abteilung, eine moslemisch-ägyptische Abteilung, eine koptisch-orthodoxe Abteilung, eine griechisch-orthodoxe Abteilung, eine russisch-orthodoxe Abteilung, eine rumänisch-orthodoxe Abteilung, eine serbisch-orthodoxe Abteilung sowie Gräber der Anatomie.

Beim Haupteingang (2. Tor) befindet sich der Infopoint und zwei der drei Aufbahrungshallen. Vom Portal aus sind bereits die imposanten alten Arkaden mit 36 Grüften zu sehen. Sie wurden im Neo-Renaissancestil erbaut. Im Zentrum des Friedhofes steht die im Jugendstil erbaute Friedhofskirche „Zum Heiligen Karl Borromäus“ (auch „Lueger-Kirche“ genannt). Direkt davor liegen die Präsidentengruft und die Ehrengräber. Hinter der Kirche befindet sich die Priesterbegräbnisstätte der Erzdiözese Wien. Beiderseits der Friedhofskirche schließen die Arkaden und Kolumbarien (Gruftanlagen) an.

Rund 17.000 Bäume gibt es am Wiener Zentralfriedhof und Hecken mit einer Gesamtlänge von ca. 40 Kilometer. Der Park der Ruhe und Kraft beim 3. Tor ist ein Ort zum Krafttanken und Meditieren. Im Naturgarten, zwischen Gruppe 91 und 97, finden Menschen, Pflanzen und Tiere ihren Platz.

Mahnmale zum Gedenken an schlimme Zeiten, erinnern unter anderen in den Gruppen 40, 41G, 91 und 97. Sondergrabstätten, wie die Gedenkstätte der Anatomie in der Gruppe 26, für Personen die ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung gestellt haben. Die Waldfriedhöfe in den Gruppe 35 A und 41B  bieten Platz für eine natürliche Urnenbestattung ohne Pflegebedarf. Das Straßen-Wegenetz umfasst über 80 Kilometer.

Die Befürworter der Feuerbestattung, vor allem der liberal orientierte Feuerbestattungsverein Die Flamme, setzten sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts für die Errichtung von Krematorien in Österreich ein. Am 15. April 1904 wurde der Arbeiter-Zweig des Vereins Die Flamme gegründet.[2] Am 24. Oktober 1906 beantragte Gemeinderat Friedrich Allmeder erstmals die Zulassung der Feuerbestattung in Wien,[3] diesbezügliche Anträge wurden von den Behörden aber stets zurückgewiesen. 1921 genehmigte schließlich der nunmehr sozialdemokratisch dominierte Wiener Gemeinderat unter Bürgermeister Jakob Reumann im Zuge seiner sozialdemokratisch orientierten Kommunalpolitik („Rotes Wien“) die Errichtung eines Krematoriums in Wien. Ursprünglich war geplant, die Anlage auf dem Areal des aufgelassenen Sankt Marxer Friedhofs zu bauen, die Entscheidung fiel jedoch zugunsten des ehemaligen Gartens des Schlosses Neugebäude, der sich zwischen dem Schloss und der Simmeringer Hauptstraße befindet und zudem in unmittelbarer Nähe zum Wiener Zentralfriedhof liegt. Ein ausgeschriebener Wettbewerb zur Gestaltung der Feuerhalle im Rahmen der siebenten Erweiterung des Zentralfriedhofs wurde zwar von Josef Hoffmann gewonnen, es wurde aber der drittplatzierte Entwurf von Clemens Holzmeister gewählt, da dieser die bestehende Architektur des Schlossgartens am besten in das Projekt zu integrieren verstand.

Am 17. Dezember 1922 erfolgte die feierliche Eröffnung der Feuerhalle als erstes österreichisches Krematorium durch Bürgermeister Jakob Reumann, obwohl ein noch am Vortag vom christlichsozialen Minister Richard Schmitz eingebrachter Antrag dies verhindern sollte. Es folgte eine Klage gegen Reumann beim Verfassungsgerichtshof, der schließlich 1924 zugunsten der Feuerhalle entschied. Die erste Einäscherung fand am 17. Jänner 1923 statt.

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Infos: https://www.friedhoefewien.at/eportal3/ep/channelView.do/pageTypeId/75474/channelId/-52441
Bilder: Von dana j – Flickr.com – image description page, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1287755
https://www.wien.gv.at/documents/27041/8659577/2010-08-19-falco-grab-zentralfriedhof-1/2249ea72-8fac-4d2a-acea-deefc8ea929d
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/45/Zentralfriedhof_Krematorium.jpg/1200px-Zentralfriedhof_Krematorium.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerhalle_Simmering

Deponie Rautenweg als Ausflugsziel!

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Das gibt es auch nur in Wien: wenn es heißt: machen wir einen Ausflug zur Mülldeponie….

Die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) kümmert sich in Wien um eine umweltgerechte Abfallbehandlung, die gesamte Kette von der Müllsammlung über die thermische Verwertung bis zur Deponierung der Verbrennungsrückstände liegt in kommunaler Hand. Die Deponie Rautenweg ist heute eine Hightech-Anlage und ein wesentliches Element der Entsorgungskette, in die die Stadt Wien viel Geld investiert hat, um sie ökologisch zu gestalten und auch ökonomisch zu nutzen. Durch den Betrieb der Deponie Rautenweg garantiert die Stadt Wien Entsorgungssicherheit auf höchstem Umweltniveau.

Flugansicht der Deponie Rautenweg

Das Areal der Deponie Rautenweg umfasst eine Fläche von etwa 60 Hektar und besteht seit den 1960er-Jahren. Die Deponie bildet seitdem das Rückgrat der Wiener Abfallwirtschaft. Mit über 23 Millionen Kubikmeter genehmigtem Schüttvolumen ist sie die größte Deponie Österreichs. Im Endausbau wird die Höhe der Deponie 75 Meter über Gelände betragen. In den letzten 55 Jahren wurden über zehn Millionen Kubikmeter an Abfällen abgelagert. Mit der derzeitigen Höhe ist der „Beag aus Mist“, die Deponie Rautenweg, die höchste Erhebung in der Donaustadt.

Nahaufnahme von Aschenschlacke auf der Deponie Rautenweg

Die Deponie dient heute lediglich der Ablagerung von aufbereiteten, geruchlosen Rückständen aus den Wiener Müllverbrennungsanlagen. Aus einer Tonne Restmüll entstehen bei der thermischen Behandlung circa 27 Prozent Verbrennungsrückstände, das heißt Schlacken und Aschen, welche zehn Prozent des Volumens von Restmüll aufweisen. Auch diese Abfälle müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Vor Ort finden regelmäßige Kontrollen sowie ein ständiges Monitoring von Luft und Wasser statt.

Mitarbeiter der Deponie bei der Arbeit an einem Gasbrunnen

Die MA 48 setzt in allen Bereichen verstärkt auf umweltfreundliche Energieformen und produziert auch auf der Deponie Strom und Wärme aus Deponiegas und Sonne. Mit alternativen Energieformen werden jährlich rund 2.200 Tonnen CO2 eingespart – und somit aktiv zum Klimaschutz in der Millionenstadt beigetragen.

Neben modernsten Entsorgungsmethoden setzt die MA 48 auch auf Artenschutz. Die Deponie Rautenweg bietet aufgrund der steppenartigen Beschaffenheit für viele Pflanzen, Säugetiere, Vögel und Insekten einen einzigartigen Lebensraum. Die Deponie bietet ein wunderbares Rückzuggebebiet für viele Tierarten und eine einzigartige Vegetation. Manche Tierarten haben sich erst wegen des Deponiebetriebes angesiedelt, der ideale Lebensbedingungen liefert. So die Haubenlerche, ein Halbsteppenvogel, welche eine gemäß Wiener Naturschutzgesetz streng geschützte Art mit Lebensraumschutz im gesamten Stadtgebiet ist.

Seit Anfang der Neunzigerjahre ist die Deponie auch Lebensraum für Pinzgauer Ziegen. Zu Beginn stand die prinzipielle Überlegung im Raum, die immer größer werdenden Grünflächen auf der Deponie mittels „natürlichen Rasenmähern“ im Bewuchs niedrig zu halten. Auch wenn zu Beginn ein starker funktionaler Aspekt überwog, diente die Ansiedlung dem Artenschutz. Anfang der 1990er-Jahre gab es in ganz Österreich nur noch knapp 200 Exemplare der Pinzgauer Ziege. Dass seitdem auf der Deponie über 100 Kitze geboren wurden, verdeutlicht die Relevanz des Rautenwegs als Lebensraum für diese Tiere.

Die Deponie Rautenweg ist auch für Botaniker ein richtiges Eldorado: Bocksdorn, verschiedenste Disteln und Rosenarten, Rauken, Greiskraut, Königskerzen, Karde, Rittersporn sind nur wenige der zahlreichen Pflanzen, welche auf der Deponie zu finden sind. An besonders trockenen Stellen gibt es mit dem Zwerg-Schneckenklee eine Pflanze, die sogar auf der roten Liste bedrohter Pflanzen ist.

Die Deponie Rautenweg hat viele Geschichten zu erzählen. Diese reichen vom Umgang mit Müll im Wandel der Zeit über die beeindruckende Technik und Maschinen im Deponiebetrieb, über die Menschen bei der Arbeit, über die Pflanzen und Tierwelt bis hin zur Sicht der Anderen über die Deponie Rautenweg. Die Anderen sind Fachleute der Abfallwirtschaft, aber auch die Nachbarn der Deponie oder Prominente wie die Läuferin Andrea Mayr, Willi Resetarits oder der Liedermacher und Dichter Ernst Molden. Sie alle verbindet eine besondere Geschichte mit der Deponie. Ernst Molden ist mit seinem eigens für die Deponie Rautenweg kreierten Song „Beag aus Mist“ auch Namensgeber für das Deponiebuch.

Deponie Rautenweg als Ausflugsziel!

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Infos und Bilder: https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/abfallbehandlungsanlagen/deponie.html

Wien meistert Corona Krise am besten: An der Spitze des weltweiten CBRE Recovery Index

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Weltweit wurden die Städte durch den Lockdown unterschiedlich getroffen, in den meisten Städten kam es zu einem abrupten Rückgang der wirtschaftlichen wie sozialen Aktivitäten, von denen sich die Cities unterschiedlich schnell erholen.

Um die Märkte besser analysieren zu können, haben die Research Experten des führenden Immobilienspezialisten CBRE den Recovery Index für Städte erstellt. Bei der Analyse werden 12 Schlüsselindikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Mobilität, Tourismus, Öffnung der Büros sowie Aktivitäten in Einzelhandel und Entertainment mit jeweils einer Wertung von 1 bis 5 berücksichtigt, um die Erholung zum Vorkrisenniveau 2019 messbar zu machen. Per Ende Juli wurde der CBRE Recovery Index für führende Städte der Welt ermittelt.

Auch Wien wurde mit dem international entwickelten Recovery Index von den CBRE Research Experten bewertet, das Ergebnis: Wien liegt mit einem Recovery Index von 4 an der Spitze des weltweiten Rankings, gefolgt von Shanghai mit einem Index von 3,8 sowie Paris mit 3,75.

Wien ist weltweit bei wirtschaftlichen Aktivitäten mit 5 Punkten – High Score – führend, Einzelhandel, Mobilität und Workplace wurden mit 4 bis 4,5 Punkten bewertet. Beim Tourismus liegt Wien im globalen Schnitt mit 2 Punkten“, so Dr. Andreas Ridder, Managing Director CBRE Österreich und CEE. „Die Wirtschaft wurde in Österreich bzw. Wien durch den Lockdown bzw. die Corona Krise hart getroffen, wir gehen allerdings davon aus, dass sich Wien – im Vergleich zu anderen Weltstädten – rascher erholen wird, was vor allem auf die stabile wirtschaftliche Situation seit vielen Jahrzehnten zurückzuführen ist“, so Ridder.

Der Tourismus wird sich weltweit am langsamsten erholen, einzig London wurde im CBRE Recovery Index im Bereich Tourismus mit 3 bewertet, alle anderen Städte weisen einen niedrigeren Wert auf, in den Städten Toronto, San Francisco und New Delhi ist die Ausgangslage für eine Erholung von der Corona-Krise aktuell am herausforderndsten.

Infos: https://wienerbezirksblatt.at/wien-cbre-recovery-index/?fbclid=IwAR10Q2Pj87nR2ozrA1mTwT1uPJWB2SnUTTnLTe7EgfRbq4T9bscUsPHQhCU

und : https://www.facebook.com/NeueZeitWien/photos/a.120728963089658/121885129640708/


And the Oscar goes to….

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#39von100:

Gestern durfte ich bei Filmaufnahmen mitmachen! In einem wirklichen Fußballmatch (gewonnen haben wir es, nachdem ich mit den Wechselspielern reingekommen bin…😂) wurden auch Szenen für einen neuen Blockbuster gedreht. Ich war wirklich begeistert über die harte Art und die Professionalität des ganzen Filmteams. Zur Oscarverleihung informiere ich euch rechtzeitig!

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