Neuer Artikel für die Zeitschrift „Die Zukunft“: Die Sozialdemokratie und ihr Verhältnis zum Sport

In wenigen Tagen wird ein neuer Artikel von mir publiziert. Wie schon sehr oft, habe ich dazu die Zeitschrift „Die Zukunft“ auserwählt.

Die Ausgabe zum Thema „Sport und Politik: Vom Fußball“ wurde unter anderem von Bernd Herger herausgegeben und handelt über die beiden wichtigsten Lebensbereiche von mir.

Ich habe dafür meine Diplomarbeit verwendet und diese kurz zusammengefasst.

Weitere Infos: https://diezukunft.at/category/autorinnen/markytan-wolfgang/

Die Eissaison naht… Sehen wir einander beim Engelmann wieder???

Vorbereitung auf die Eislauf Saison beim Engelmann. Wen von euch werde ich da auch treffen????


Die Geschichte der ersten Freiluft-Kunsteisbahn der Welt, die 1909 von Ing. Eduard Engelmann in Hernals, Wien, geschaffen wurde, markiert einen Meilenstein im Eissport. Von der improvisierten Eisfläche in Engelmanns Garten bis zur weltweit anerkannten Kunsteisbahn entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum für Eiskunstlauf und Eishockey.

Eduard Engelmann war nicht nur ein erfolgreicher Eissportler, sondern auch ein innovativer Unternehmer. Er gründete den ersten Eislaufverein, förderte zahlreiche Talente und setzte sich für die Verbreitung des Eissports ein. Sein Sohn, Eduard Engelmann Jr., führte die Tradition fort und realisierte 1909 die erste Freiluft-Kunsteisbahn der Welt.

Die Engelmann-Arena wurde zu einem Hotspot für Eisläufer und Eishockeyspieler, darunter viele Olympiasieger und Weltmeister. Karl Schäfer, ein berühmter Eiskunstläufer, wurde hier geboren und prägte die Eisrevue. Die Familie Engelmann spielte eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des österreichischen Eissports, und die Kunsteisbahn blieb über die Jahre ein bedeutender Ort für den Eissport.

Hernalser Herbstlauf 2023

Auch nach meinen, doch sehr erfolgreichen, Jahren als Organisator des Hernalser Herbstlaufes in den Jahren 2004 bis 2017 besuche ich natürlich wann immer es geht, den HHL. Wann immer es geht, laufe ich auch mit, so wie dieses Jahr!

Felix gewinnt seine Altersklasse, Iris und ich jeweils den 2. Platz in unseren Kategorien! Ein erfolgreicher Sonntag Vormittag!

Herzlich willkommen zum Hernalser Schulsporttag: 1000 Kinder, 150 Leute Personal, 20 Vereine auf 4 Hernalser Sportstätten

Seit 2009 darf ich den Hernalser Schulsporttag organisieren: Somit bekommen alle Volksschulkinder die Möglichkeit auch Sportarten auszuprobieren, die sie vielleicht noch nicht so gut kennen. Dieses Jahr fand er am Donnerstag 21. September statt.

Wie immer ein herzliches Dankeschön an die Bezirksvorsteher Peter Jagsch, der den Tag finanziert und die Schüler*innen und Lehrer*innen sowie den Direktor des Mädchen-Sport-Gymnasium Parhamerplatz!

140 Jahre Wiener Sportclub

Zusammentreffen der letzten Meistermannschaften des Wiener Sport-Clubs bei der 140 Jahre Wiener Sportclub, Fest der Sektionen- gestaltete der WSC heute bei bestem Besuch im Trainingszentrum in der Erdbrustgasse. Zahlreiche VertreterInnen aller WSC-Sektionen und viele Gäste fanden sich ein, darunter WSC-Präsident Wolfgang Raml, Alt-Präsident Udo Huber, Willy Kaipel (Ex Spieler und Ex-Trainer) mit der Fußball Herren Meistermannschaft von 2002 (u.a. Robert Reinalter,…), Hernals Bezirksvorsteher Peter Jagsch, Bezirksvorstehung Hernals, mit Vorgängerin Ilse Pfeffer sowie unseren Hernalser Landtagsabgeordneten Kurt Stürzenbecher u.v.a.

EuroPub-League 2021 in Wien – Football is coming home…

Wieder einmal durfte ich meine Fußballschuhe schnüren: Das legendäre europäische Fußball-Turnier wurde wieder in Wien abgehalten.

Initiiert wurde das Turnier von Bernd Herger aus Wien, Declan Crean aus Rome sowie Kevin Teerhovengadum aus London. Es hat sich in den Jahren weiter entwickelt.

2010 in Wien, 2011 in Rom, 2012 in Mannheim, 2016 in Wien und 2018 in München konnte ich mitkicken.
2013 in Tipperary, 2014 in Ghent, 2015 in Stockholm, 2017 in Zakopane, 2019 in Bradu habe ich es nicht geschafft, dabei zu sein.

Mit meiner eigenen Leistung darf ich mehr als zufrieden sein: 6 Tore und 5 Vorlagen, bei ausschließlichen 2. Hälfte-Einwechslungen… Das macht schon was aus, wenn man immer richtig steht, wenn man angeschossen wird….

Ausgetragen wurde das Turnier in der Seestadt Aspern bei „Andi kickt“. Andi Steinbach hat hier etwas Hervorragendes geschaffen und die Plätze auf dem Dach eines Hauses bieten sich idealerweise dazu an!

Aber auch schon für 2022 ist alles fest eingeplant: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Weitere Infos

Fotos

Starcamp in Hernals… Erinnerungen werden wach… Training mit Lukas Königshofer

Letzte Woche fand wieder das „Star Camp“ am Dach des Hernalser Engelmanns statt. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren, können hier eine Woche mit echten Fußballstars trainieren und von ihnen lernen.

Fußballprofis und Trainer werden für dieses Projekt von der Fußballergewerkschaft engagiert, um den Kids neben den physischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Toleranz und Disziplin beizubringen. Hier wird auf ein gutes Miteinander geachtet.
Die großartige Idee geht auf Christian Meidlinger (Präsident der Younion _ Die Daseinsgewerkschaft ) und die VdF – Vereinigung der Fußballer (Fußballergewerkschaft) zurück.

Der Bezirk Hernals hat für alle Kinder die mitgemacht haben eine Unterstützung von 50€ bereitgestellt. Als Bezirksrat und Sportbeauftragter durfte ich die Trainingseinheit am Mittwoch besuchen, die der erfahrene Tormann Lukas Königshofer leitete.

Lukas Königshofer spielte neben dem SK Rapid auch 7 Jahre erfolgreich in Deutschland und hatte einiges zu erzählen.

Genauere Details zu den Star Camps

Bilder: Ismail Al-Hashimy

90 Jahre Wiener Praterstadion

#DieguteMeldungdesTages
#HernalserBezirkssportbeauftragter
#mehrSportimöffentlichenRaum

1927 erhielt der Arbeitersportverband ASKÖ den Zuschlag zur Ausrichtung der 2. Arbeiter-Olympiade. Die Gemeinde Wien entschloss sich daraufhin zum Bau eines repräsentativen Stadions. Der Grundstein für das Praterstadion wurde – sehr symbolträchtig – am 12. November 1928, dem zehnten Jahrestag der jungen Republik, gelegt. Und obwohl das Wiener Praterstadion von Anfang an als „Österreichisches Nationalstadion“ konzipiert war, wollten die hitzigen Diskussionen um den Bau nicht verstummen. Einwände gab es v.a. von Seiten der Christlich-Sozialen Partei wegen der hohen Kosten von 7 Millionen Schilling und wegen des Standortes. Der Bau konnte deshalb erst am 11. Mai 1929 vom Gemeinderat beschlossen werden. Es war ein Prestigeprojekt des „Roten Wien“, und Stadtrat Julius Tandler, der anlässlich dieses Beschlusses die bekannten Worte Wer Sportplätze baut, hilft Spitäler ersparen sprach, war sein wichtigster Promotor.

Die nach Plänen des deutschen Architekten Otto Ernst Schweizer, der ursprünglich ein multifunktionales Sportzentrum mit Badeanlage, Radrennbahn, Freilichtbühne, Tennis- und Trainingsplätzen, Turnhallen, einer Sportschule mit Hörsälen und Bibliothek konzipiert hatte, in nur 23 Monaten errichtete Sportanlage wurde am 11. Juli 1931 mit einem Match der Arbeiterfußballer Wiens und Niederösterreichs eröffnet. Die Wiener Arbeiterkicker siegten 5:4; anschließend fanden die österreichischen Leichtathletik-Meisterschaften statt.

Die wirklich große Bewährungsprobe für das Wiener Praterstadion kam bereits eine Woche später. Das neue Stadion war Schauplatz der 2. Arbeiter-Olympiade, die vom 19. bis 26. Juli 1931 in Wien abgehalten wurde. Es war dies die größte Sportveranstaltung, die Wien jemals gesehen hat. Insgesamt nahmen daran etwa 25.000 Sportler aus 27 Ländern teil, darunter 1.533 Athleten aus Österreich.

Es gab Wettkämpfe in 18 Sportarten, und Österreich wurde mit 60 Goldmedaillen (Fußball, Männer-Handball, Wasserball, Tennis, alle Klassen im Gewichtheben, die Mehrzahl der Siege im Schwimmen, Paddeln, Jiu-Jitsu und Radfahren) die erfolgreichste Nation.

Mit den Sportlern kamen auch etwa 100.000 Gäste nach Wien. Die Mehrzahl von ihnen war privat und gratis in sozialdemokratischen Familien oder in Lokalen sozialdemokratischer Organisationen untergebracht.

Die erste Veranstaltung des „bürgerlichen Sports“ im Praterstadion war das legendäre Fußball-Länderspiel des „Wunderteams“ gegen Deutschland am 13.9.1931, das 5:0 gewonnen wurde. Es war übrigens der letzte Erfolg über Deutschlands Fußballer bis zum 3:2 bei der Weltmeisterschaft von 1978 in Argentinien.

Die Maikundgebung des nächsten Jahres wurde bereits verboten; die gesamte Innere Stadt war von starken Militäreinheiten und mit Stacheldrahtverhauen abgesperrt. Nur auf den Zufahrtsstraßen kam es zu vereinzelten Kundgebungen, die offiziell als „Spaziergänge“ deklariert wurden. Nachmittags beim Sportlerfest im Stadion waren allerdings wieder etwa 10.000 Teilnehmer und 60.000 Zuschauer anwesend. Es sollte das letzte große Arbeitersportfest vor der Machtübernahme des Faschismus in Österreich werden.

Im Herbst 1939 diente das Praterstadion ganz anderen Zwecken. Nachdem die Wiener Gefängnisse bereits zum Bersten voll waren, internierte die SS etwa 1.000 vornehmlich jüdische Häftlinge für insgesamt drei Wochen im Stadion. Bevor man die Opfer in das Konzentrationslager Buchenwald und damit in den meisten Fällen in den Tod schickte, wurden sie von Anthropologen des Naturhistorischen Museums im Zuge ihrer „rassenbiologischen Untersuchungen“ noch vermessen. Margit Berner, engagierte Anthropologin am Naturhistorischen Museum, entdeckte vor wenigen Jahren in den Sammlungen des Hauses menschliche Gipsmasken, Fotografien und Messbögen mit der Aufschrift „Juden Wiener Stadion 1939“ und initiierte daraufhin ein Forschungsprojekt über dieses wenig bekannte Kapitel der Geschichte des Praterstadions. Im November 2003 wurde von Bürgermeister Michael Häupl eine Gedenktafel enthüllt, die an diese Ereignisse erinnern soll.

In der Nachkriegszeit war das Stadion wieder Ort zahlreicher großer Sportveranstaltungen, darunter auch unvergessener Länderspiele. In den Jahren 1956 bis 1959 wurde das Stadion auf ein Fassungsvermögen von über 90.000 Personen erweitert, 1965 allerdings wieder etwas verkleinert.

1986 fand die Generalsanierung und Überdachung des Stadions, das seitdem den Namen Ernst-Happel-Stadion trägt, statt. Sein Fassungsvermögen beträgt nun 50.000 Sitzplätze und zusätzlich 19.000 Rasenplätze bei den äußerst populären Großkonzerten. Im Zuge der Vorbereitungen auf die Euro 2008 kam es auch im Ernst-Happel-Stadion zu umfangreichen Umbaumaßnahmen.

Text: http://www.dasrotewien.at/seite/praterstadion
Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Happel-Stadion#/media/Datei:ETH-BIB-Praterstadium,_Wien-Weitere-LBS_MH02-14-0007.tif

Herzliche Gratulation an die Vienna!!!

#DieguteMeldungdesTages
#HernalserBezirkssportbeauftragter
#mehrSportimöffentlichenRaum

Eine unglaubliche Zeit geht für meine blau/gelben Freund*innen zu Ende…

Nach dem Abstieg in die Niederungen des Amateursportverbandes und mit zweimaligen knappen Aufstiegsentscheidungen (nenne wir es einmal so) ist es endlich soweit und die Vienna ist da, wo sie hingehört: In die Regionalliga Ost.

Ein weiterer Weg kann noch überall hinführen aber so freue ich mich schon auf die wichtigsten Spiele des Jahres:

Freitag 15. Oktober 2021 um 19.30 Uhr
Wiener Sportclub : First Vienna FC 1984

und das Rückspiel am Wochenende
27. bis 29. Mai 2022 auf er Hohen Warte

Ich durfte ja für beide Vereine im Management und im Vorstand tätig sein und bleibe den Vereinen auf tiefste verbunden!!! 2 Heimsiege freuen mich am meisten!!!

Und nicht zu vergessen: Neben dem Herren-Meisterschaftstitel in der Wiener Stadtliga konnte das Frauen-Team die Aufstieg in die höchste österreichische Fußball-Bundesliga schaffen!!!

Erfolgreicher Fußball-Sonntag

#HernalserBezirkssportbeauftragter
#mehrSportimöffentlichenRaum

Neben dem beachtlichen Auftreten der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft mit etlichen ehemaligen Spielern aus dem Wiener Unterhaus freue ich mich auch mit 2 weiteren Siegen und 2 Meisterschaften zu berichten:

Mein Heimatverein Dynamo Donau hat sich auch das 2. Mal in Folge von der Corona Situation nicht beirren lassen und nach dem (zweifelhaften) Abbruch als Tabellenführer der letzten Saison diesmal alles klar gemacht! Ich gratuliere herzlichst meinen vielen Freunden und bin mega-glücklich. Gratulation an Trainer Peter Pekarek, Manschaftsmanager und Torhüter Sven Radisch sowie den Obmann „Ha, Ho, He: Bernd Herger, BSc!!!“
Jetzt sollten sie uns eigentlich nur noch unsere hervorragende Premierensaison als Dynamo Donau Old Boys fertig spielen lassen….



Ein weiterer Sieg hat sich für, die sich mit uns den Platz teilenden, Fußball-Frauen-Team des First Vienna FC 1894 ergeben womit ein klarer Aufstieg in die österreichische Frauen-Bundesliga geschafft wurde. Die Vienna, als Verein der sowohl im Männer- und Frauen-Sport aktiv ist, stellt somit das erste Wiener Frauenteam in der höchsten Klasse, welches nicht durch Kooperation den Platz eingenommen hat. Auch dazu herzliche Glückwünsche, verbinden mich ja einige leistungsrelevante Ereignisse damit… Liebe Christa Hainzl: Toll gemacht! Aschot Movsesian und Julian Puig: absolut verdient!!!